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09.04.1999 - 

Laufzeitprobleme in R/3 PP halten das EWK-Projekt auf

MÜNCHEN (qua) - Die Edelstahl Witten-Krefeld GmbH (EWK) muß ihre Auftragseingänge immer noch doppelt verbuchen. Schwierigkeiten mit dem Produktionsplanungs-Modul (PP) von R/3 hindern die Thyssen-Tochter daran, ihre Altsysteme abzuschalten. Folglich verzögert sich auch der produktive Einsatz des Planungswerkzeugs "Factory Planner" von i2 Technologies.

Eigentlich wollte EWK die i2-Software schon im Januar "scharfmachen" (siehe CW 46/98, Seite 55), doch daraus wurde nichts. Der Grund dafür ist allerdings nicht beim Factory Planner zu suchen, sondern in dem zur Grobplanung vorgeschalteten R/3 PP, so Hans-Dieter Nase, Hauptbereichsleiter Produktionswirtschaft bei EWK. Die Laufzeit bei der Umwandlung von Kunden- in Fertigungsaufträge sei unzumutbar.

Genauer gesagt: Um aus einem Auftrag einen Arbeitsplan zu generieren und den dafür notwendigen Materialbedarf zu ermitteln, benötige das SAP-System derzeit pro Position acht bis zehn Minuten. "Und in dieser Zeit kann man nichts anderes machen."

Deshalb wartet EWK sehnsüchtig auf eine "schnelle Eingreiftruppe" des Software-Anbieters. Aufgrund positiver Erfahrungen in einem ähnlichen Fall hegt Nase die Zuversicht, daß diese Task-force das R/3-Modul sinnvoll anpassen wird.

Bis dahin muß EWK nicht nur auf die als Business Release 1 definierte Ablösung der Altsysteme verzichten, sondern auch das bereits fertiggestellte Business Release 2 (Materialdisposition bei Walzen und Schmieden) auf Eis legen. In einem dritten Schritt sollen später die Vertriebsfunktionen an das System angebunden werden. Ziel dieses Teilprojekts ist es, Liefertermine am Telefon zusagen zu können. Der Abschluß des Gesamtvorhabens ist für Ende Mai dieses Jahres geplant.