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10.10.2006

Lawson schreibt rote Zahlen

Trotz Intentia-Übernahme ist das Lizenzgeschäft rückläufig.

Lawson Software meldete für sein Ende August abgeschlossenes erstes Fiskalquartal einen Umsatz von 161,8 Millionen Dollar. Das sind 84 Prozent mehr als die 87,9 Millionen Dollar aus dem Vorjahresquartal. Während sich die Übernahme des schwedischen Enterprise-Resource-Planning-Anbieters (ERP) Intentia auf der Umsatzseite naturgemäß positiv in der Bilanz niederschlug, sieht der Deal aus der Ergebnisperspektive weniger freundlich aus. Hier weist der US-Anbieter ein Defizit von 15,8 Millionen Dollar aus, nachdem im Vorjahresquartal an gleicher Stelle noch ein Plus von knapp 4,2 Millionen gestanden hatte. Der Verlust sei in erster Linie auf die Konsolidierung von Intentias Kosten und operativen Ausgaben zurückzuführen, hieß es.

Harry Debes, President und Chief Executive Officer (CEO) von Lawson Software, räumte allerdings ein schlechtes Abschneiden im Lizenzgeschäft ein. Mit Umsätzen von 16,8 Millionen Dollar blieb dieser Posten trotz der mit eingerechneten Umsätze von Intentia rund 10 Prozent unter den Lizenzeinnahmen von 18,6 Millionen Dollar aus dem Vorjahresquartal. Dies sei auf die Integration der beiden Geschäftseinheiten sowie die Neuausrichtung des Vertriebs zurückzuführen, sagte Debes.

Die Analysten gewähren dem ERP-Spezialisten noch eine Gnadenfrist. Angesichts der Tatsache, dass es sich bei der aktuellen Bilanz um das erste gemeinsame Quartal beider Softwareanbieter handle, sollte man die Resultate nicht überbewerten, schreiben die Finanzexperten von HVB. (ba)