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09.05.2006

LCD-Fernseher mit Riesen-Farbraum

Von Klaus Hauptfleisch

S-PVA-Panels und schnelle Bildprozessoren bilden das Herzstück von Sonys neuen LCD-Fernsehern der Bravia-V-Serie mit HD-ready-Siegel. Entsprechend groß sind das Kontrastverhältnis und der Blickwinkel. Hinzu kommt ein erweiterter Farbraum.

Sony hat seine "Bravia V"-Serie von hochauflösenden LCD-Fernsehern in Bild, Ton und Komfort neu überarbeitet und präsentiert drei neue Modelle mit Bilddiagonalen von 32, 40 und 46 Zoll. Das wohnzimmertaugliche Design in Silber und Mattschwarz, mit schmalen Bildrand und fast unsichtbaren Lautsprechern, hat sich gegenüber den Vorgängermodellen kaum geändert. Aber mehr als das Design interessiert die Bildqualität.

Bravia-Engine und S-PVA-Panel

Durch die von Sony entwickelte Bravia Engine, einen hochauflösenden Bildprozessor, wird das Eingangssignal in fünf Stufen bearbeitet. Erst wenn es bereinigt, gefiltert, geschärft, repariert und poliert ist, wird das Signal zur Wiedergabe auf dem S-PVA-Panel (Super Patterned Vertical Alignment) weitergeleitet.

Hinzu kommen eine "HD-ready"-WXGA-Auflösung (1.366 x 768 Bildpunkte), ein Kontrastverhältnis von 3.000:1, ein Spitzen-Betrachtungswinkel von 178 Grad und eine Helligkeit von 500 cd/qm. Ein Lichtsensor passt das Bild automatisch dem Umgebungslicht an. Die kurze Reaktionszeit von nur acht Millisekunden verhindert Bewegungsunschärfe und Nachzieheffekte, wie sie bei langsameren Panels oft zu beobachten sind.

Den letzten Schliff erhielt das Bravia-Bild laut Sony durch eine verbesserte CCFL-Lampe und das "Wide Colour Gammut". Die neue Hintergrundbeleuchtung soll für ein reineres Weiß und einen um 30 Prozent vergrößerten Farbraum sorgen. Je höher der Kontrast, je tiefer der Schwarzwert und je größer der Farbraum, desto natürlicher und überzeugender wirkt das Bild. Was das angeht, sind LCD-Fernseher mit S-PVA- oder S-IPS-Panel tatsächlich schon vergleichbar mit Plasma- oder guten Röhrenfernsehern.

Ebenso beeindruckend wie das Bild soll auch der Sound über die optisch kaum auffallenden, unter dem Bildschirm eingebauten Lautsprecher und den digitalen Verstärker mit BBE-Digital-Sound-Processing sein. Dank SRS-Tru-Surround-XT-Technologie vermitteln sie den Eindruck von rauschfreiem und glasklarem bis sattem Raumklang.

Auch am Komfort hat Sony bei den neuen Fernsehern der Bravia-V-Serie weiter gefeilt. Neben einem analogen steht auch ein digitaler DVB-T-Tuner zur Verfügung. Der elektronische Programmführer (EPG) kennt alle Programmänderungen und weiß immer, was läuft. Der Videotext-Speicher nimmt bis zu 700 Seiten auf und ermöglicht den schnellen Aufruf der gewünschten Informationen.

Neben Komponenten-, S-Video-, Composite- und PC-Eingang bieten die neuen Sony-Geräte auch eine HDMI-Schnittstelle für den Anschluss von DVD-Playern und Settop-Boxen für die Darstellung und den Empfang hochauflösender Signale. Fernbedienung und Standfuß sind im Lieferumfang enthalten, Wandhalterungen gibt es als Extras.

Die Geräte werden unter den Modellbezeichnungen "KDL-32V 2000", "KDL-40V2000" und "KDL-46V2000" Ende Mai für 1.999 Euro, 3.099 Euro und 4.799 Euro in den Handel kommen.