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16.10.1992 - 

COMPUTERWOCHE informiert über Aufstiegschancen und Gehälter

Lean Management verändert DV-Berufsbilder und Karrieren

MÜNCHEN (CW) - Weniger Hierarchie, höhere Qualifikation und verantwortungsvolles Einbeziehen eines jeden Mitarbeiters in den Unternehmensprozeß - Personalthemen, die im Zuge von Lean Production im Unternehmen ganz oben stehen und auch auf der diesjährigen Systec Stoff für Diskussionen geben.

Auf allen wichtigen Computermessen veranstaltet die COMPUTERWOCHE ein Karrierezentrum mit Studioprogramm, in dem Führungskräfte aus Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und Lehre zu aktuellen Themen aus dem weiten Feld Karriere Stellung beziehen.

Aus aktuellem Anlaß wird es auf der Systec um die Personaldimension in der schlanken Produktion gehen. Richard Kugel vom Lean Management Zentrum des Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation der Fraunhofer Gesellschaft wird im Eröffungsvortrag am 20. Oktober 1992 diesen Aspekt in den Vordergrund stellen. Im Anschluß an den Vortrag diskutieren Vertreter von Industrie, Verwaltung und Gewerkschaft das Thema.

Ohne permanente Weiterbildung funktioniert auch keine schlanke Produktion. Über die Qualifikationsanforderungen des neuen Mitarbeitertyps referiert Karl Heinz Lorenz von der Integrata AG.

Mit Hilfe von konkreten Zahlen wird Werner Brendli vom Münchner Arbeitsamt auf die Arbeitsmarktsituation der Informatiker und Ingenieure und auch auf die veränderten Anforderungen der Unternehmen

eingehen.

Daß ohne Motivation der Mitarbeiter auch das beste Produkt scheitern kann, ist nichts Neues. Condat-Geschäftsführer Pedro Schäffer gibt Beispiele aus der Unternehmenspraxis und erläutert sein flexibles Arbeitszeitmodell.

Zum Thema Motivation gehört auch die Vergütung. Stefan Rohr zeigt auf, was heute verdient wird und welche Berufe in Zukunft mit einem hohen Salär rechnen dürfen. Nicht nur das: Jeder Messebesucher, der seinen aktuellen Marktwert kennen will, kann sich diesen bei dem Hamburger Personalberater errechnen lassen. Am Mittwoch, den 21. und Donnerstag den 22. Oktober 1992 führt Rohr seine Gehaltsaktion fort, die bereits seit Monaten in der COMPUTERWOCHE läuft. Damit jeder Teilnehmer am Karrierezentrum feststellen kann, ob er auch richtig entlohnt wird, braucht er nur einen Fragebogen auszufüllen. Für 38

Mark erhält er dann seine persönliche Gehaltsanalyse.

Nicht alle Unternehmen müssen schlanker werden. Vor allem viele kleine Firmen schaffen es immer wieder, mit innovativen und am Markt gefragten Produkten auf sich aufmerksam zu machen und kommen so als attraktive Arbeitgeber in Frage. Auch davon wird auf dem Karrierezentrum die Rede sein, wenn es etwa um Objektorientierung im CAD/CAM-Bereich (Ael) oder um das Thema neuronale Netze und Parallelrechner geht (Kratzer Automatisierung).

Zielgruppe des Karrierezentrums sind sowohl Hochschulabsolventen als auch wechselwillige Ingenieure und Informatiker, die sich über Aufgaben in anderen Betrieben informieren wollen.