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19.02.1999 - 

Leasing inklusive Zusatzservices

Leasing inklusive Zusatzservices Dienstleister Livingston-Brammer befindet sich auf Wachstumskurs

DARMSTADT (vwd) - Computer- und Telekommunikationssysteme zu mieten oder zu leasen statt zu kaufen wird offenbar zusehends beliebter. Entsprechend positiv gestaltet sich auch die Jahresbilanz des Dienstleisters Livingston Services, einer Tochter der britischen Industriegruppe Brammer Group Plc., die sich auf das Miet- und Leasinggeschäft von High-Tech-Equipment spezialisiert hat.

Der 1967 gegründete Dienstleistungskonzern Livingston Services mit Hauptsitz in London schließt das Geschäftsjahr 1998 gegenüber dem Vorjahr mit einer Umsatzsteigerung von 15 Prozent auf umgerechnet rund 119 Millionen Mark ab. Das Unternehmen konnte seinen Gewinn auf zirka 19 Millionen Mark steigern und damit Rekordniveau erreichen. Auch die deutsche Tochter Livingston Electronic Services GmbH aus Darmstadt zeigte sich zufrieden mit einem Umsatz von rund 30 Millionen Mark. Beide Unternehmen haben damit maßgeblich zum Erfolg der Muttergesellschaft Brammer Group beigetragen, die im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 628 Millionen Mark und eine Gewinnsteigerung von zehn Prozent erzielen konnte.

Die Spezialisten des Miet- und Leasinggeschäftes profitieren dabei offenbar von den immer kürzeren Innovationszyklen von Computer-, Telekommunikations- und Meßausrüstungen. Für immer mehr Unternehmen entwickelt sich das Leasing daher zu einer wirtschaftlichen Alternative, die es ihnen ermöglicht, ihre Ausrüstung auf neuestem technologischen Stand zu halten.

Livingston reagierte auf die steigende Nachfrage mit einem sogenannten Equipment Management Service (EMS) und bietet seinen Kunden nun neben der Gerätestellung und Finanzierung auch Beratung und Geräteverwaltung an. Der Konzern verfügt derzeit europaweit über einen Gerätepool von rund 20000 Systemen, vom Meßgerät bis hin zum IBM-Großrechner. Die Leasing-Spezialisten erwarten für die Zukunft eine Entwicklung vergleichbar der Auslagerung des Fuhrpark-Managements für die Firmenwagen. Wie bei den Fahrzeugen werden auch die verliehenen Systeme, die meist nicht älter als zwei Jahre sind, als Gebrauchtgeräte auf dem Markt angeboten. Für Firmen, die keinen Wert auf neueste Technologien legen, ist das eine kostengünstige Alternative.