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08.11.1991 - 

Neuer Mann setzt auf Gespräche mit der IBM

Leasingverband wählt Klaus Messelhäußer zum Präsidenten

WASHINGTON (CW) - Auf dem Jahrestreffen des europäischen Computerleasing-Verbandes Eclat, das zusammen mit dem Meeting der US-Organisation CDLA in Washington stattfand, wurde Klaus Messelhäußer als Nachfolger von Mike Rixon zum Eclat-Präsidenten gewählt. Messelhäußer leitete bislang die deutsche Sektion des Verbandes.

In seiner Grußadresse verwies er auf die schwierige Situation der Informatik-Industrie, der nun auch der Marktführer IBM mehr oder weniger hilflos gegenüberstehe. Die japanischen Anbieter von steckerkompatiblen Großrechnern, so Messelhäußer, bildeten eine in ihrem Umfang bisher unbekannte Herausforderung für den größten Computerhersteller und gewännen die Marktanteile, die Big Blue verlöre.

Die Anwender profitierten zwar von dem Hardware-Preiskampf, fänden letztlich aber keine Partner, die ihre DV-Probleme lösten. Den herstellerunabhängigen Leasinganbietern falle nun zunehmend die Rolle eines Puffers zwischen den Hardwareherstellern und den Anwendern zu, betonte Messelhäußer. Die Kunden hätten zunehmend die Einsicht verinnerlicht, daß flexible Hardwarepreise sich nur dann positiv auswirkten, wenn es auch Alternativen bei der Auswahl der Lieferanten gebe. Diese Alternativen böte nur der Leasingmarkt.

Trotz der gegenwärtig extrem angespannten Situation zwischen der IBM und den Leasingunternehmen - besonders in USA, sieht Messelhäußer langfristig eine Annäherungstendenz. In Gesprächen mit der IBM Europe zeige sich, daß hier eine steigende Zahl von Leuten eine bessere Zusammenarbeit mit den herstellerunabhängigen Leasern für notwendig hielten. Eclat-Generaldirektor Geoff Sewell setzt dagegen eher auf den Wettbewerbsdruck im Markt, der auch der IBM in Zukunft hoffentlich zu der Einsicht verhelfen werde, daß eine offene Diskussion der IBM-Politik unverzichtbar sei.