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29.10.1999 - 

Datenbanken/Kommentar

Lebenselixier für ein altes Geschäft

Ein Ruck geht durch die Datenbankszene. Der Markt, noch bis vor kurzem geprägt durch stagnierende Verkäufe und sinkende Margen, kommt wieder in Bewegung. Doch nicht effektivere Locking-Verfahren, ausgefeiltere Replikationsmechanismen, Geschwindigkeits-Benchmarks oder gar die neueste Objekttechnologien sind es, die die Datenbankbranche aus der Lethargie reißen. XML heißt vielmehr das Lebenselixier, auf das die Hersteller - so scheint es - bereits seit geraumer Zeit warten.

Eine standardisierte Datenbeschreibungssprache soll die unterschiedlichen Informationen heutiger Unternehmen in Einklang bringen. Ganz gleich, ob strukturiert, unstrukturiert oder multimedial: Die Unterstützung durch die Extended Markup Language innerhalb der Datenbank ermöglicht einen konsistenten Zugriff auf Dokumente und somit eine Vereinheitlichung des Datenbestands.

Auslöser für die XML-Euphorie im Datenbankmarkt ist - wen wundert es - das Internet, besonders der anhaltende Trend zu E-Commerce. Wurden objektrelationale Datenbanken bislang durch Plugins wie "Datablades" und "Extenders" oder aber durch herstellerspezifische SQL-Erweiterungen quasi zum Umgang mit benutzerdefinierten Datentypen "gezwungen", so erübrigen sich mit XML derartige Klimmzüge. Dokumente, die mittels XML aufbereitet wurden, liegen als Klartext vor, Textabschnitte lassen sich gemäß der Dokumentenhierarchie ungewohnt einfach als separate Datensätze speichern.

XML-Unterstützung ist im Datenbanksegment aber auch deswegen ein heißes Thema, weil sich die Markup-Sprache mehr und mehr zum Standard für den Datenaustausch zwischen heterogenen Systemen entwickelt. Deshalb bietet sie sich darüber hinaus als Protokoll für die Replikation zwischen Datenbeständen an.