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16.12.1998 - 

SAP Teched '98 in Karlsruhe

Lebenszyklus von R/3 in den Griff bekommen

MÜNCHEN (CW) - Auf ihrer ersten Technologie- und Entwicklerkonferenz Teched stellte die SAP AG in Karlsruhe ihre "Business Technology Solution Map" vor. Diese soll Anwendern als eine Art Fahrplan dienen, mit dem sie ihre SAP-Systeme über den gesamten Lebenszyklus besser verwalten können.

Die Walldorfer haben den Leitfaden in fünf Phasen unterteilt: Realisierung, Integration, Erweiterung, Betrieb und weiterführende Ergänzungen. Mit den Solution Maps erhalten Anwender eine Liste von Aktivitäten und Funktionen, die bei der Einführung, dem Betrieb und der Ergänzung des Systems zu beachten sind. Jede der fünf Phasen ist in Subaktivitäten gegliedert. Abrufbar sind die Leitfäden unter www.sap.com/ technology.

Die den rund 2000 Besuchern in Karlsruhe erstmals gezeigte Technology Map ergänzt die im Herbst auf der Sapphire ''98 in Los Angeles präsentierten "Industry Solution Maps". Diese spiegeln laut SAP die funktionalen Anforderungen unterschiedlicher Branchen wider.

Daneben zeigten die Softwerker einen neuen Replikationsmechanismus zur Offline-Unterstützung von Microsoft-basierten Laptops. Anwender von "SAP Sales" und "SAP Service", den neuen Produkten für Vertrieb, Marketing und Kundendienst, sollen damit offline an ihrem mobilen Endgerät arbeiten und auf aktuelle Informationen zurückgreifen können. Der Replikationsmechanismus synchronisiert auf Anfrage die lokale Datenbank auf dem Client mit dem Server.

Des weiteren wurde der Microsoft-Standard OLE DB für Online Analytical Processing (Olap) in SAPs "Business Information Warehouse" integriert. Dadurch lassen sich unterschiedlichste Auswertungs-Tools mit dem R/3-Data-Warehouse verbinden, teilt SAP mit. Auch das hauseigene Verwaltungswerkzeug "Computing Center Management System" (CCMS) erhielt eine Frischzellenkur: Es bietet nun die Möglichkeit, unter anderem die "Microsoft Management Console" (MMC) in R/3 einzuklinken. Die MMC ist ein neues Tool innerhalb von Windows NT, das eine einheitliche Benutzeroberfläche für das System-Management zur Verfügung stellen soll.

Speziell für kleinere und mittlere Unternehmen wurde das "Ready-to-Run"-Angebot erweitert. Zukünftig können Kunden die vorinstallierten und -konfigurierten Systeme auch von R/3-Systemhäusern beziehen. Das Angebot soll noch in diesem Jahr ab dem Release R/3 4.0 in Kraft treten.