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21.01.1983

Lecht gesagt

So amüsant die Kritik des amerikanischen Computer-Gurus Charles P. Lecht an der Sprache Ada sein mag, Programmierprofis waren sich längst einig: Die Sache wird sich im Sande verlaufen - das walte Sebastian.

Ob es daran liegt, daß das Fahrgestell der DoD-Dame zu komplex geraten ist, oder daran, daß sie einem Komitee entstammt - die Sprachwissenschaft lehrt jedenfalls: Was der Weichware-Praktiker nicht kennt, programmiert er nicht.

Trauerwein macht sich da keine Illusionen. Als leitender DV-Manager hat S. T. oft genug versucht, moderne Softwaremethoden in seinem Laden einzuführen - Ergebnis gleich Null.

"Laßt uns bloß unsere Ruhe", sagen eingefleischte Cobolianer, "mit dem ganzen neumodischen Schnickschnack wollen wir nichts zu tun haben."

Wer wollte es ihnen verdenken: Nach einem fertigen Pflichtenheft zu codieren, ist allemal ein leichterer und einträglicherer Job, als sich mit Jackson und Konsorten herumzuschlagen. Da haben wir das leidige Akzeptanzproblem. In jedem größeren Shop gibt's nun mal informelle Gruppen, die man als Boß nicht im Griff hat.

Druck von oben bewirkt bekanntlich keine Leistungssteigerung, sondern Demotivation - und die kann Trauerwein auf gar keinen Fall brauchen. Lieber läßt er Ada sausen.