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08.03.2002 - 

IT-Strategien

Leere Kasse? Klasse statt Masse!

MÜNCHEN (CW) - In wirtschaftlich angespannten Zeiten stehen IT-Budgets zunehmend auf dem Prüfstand, Chief Financial Officers und ihr Controlling-Gefolge übernehmen in vielen Unternehmen das Ruder. Aber auch angesichts der stetig steigenden IT-Kosten nimmt die Bedeutung von Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu.

Die Marketing-Abteilungen der IT-Anbieter haben längst erkannt, dass Unternehmen derzeit Ausgaben dreimal überdenken, bevor sie für ein neues Projekt Geld in die Hand nehmen. Die Hersteller werben daher gerne mit dem schnellen Return on Investment, der sich mit dem Einsatz ihrer Produkte erzielen lasse. Die Nichtigkeit solcher Aussagen zeigt sich meist alleine daran, dass Angaben über den Zeitraum fehlen, in dem dieser RoI erreicht werden soll. Außerdem lassen sich Rentabilitätsberechnungen nicht seriös erheben, wenn die Rahmenbedingungen im Anwenderunternehmen nicht einfließen. Den Gipfel der Scharlatanerie stellen die von den Anbietern auf ihren Web-Seiten angebotenen RoI-Kalkulatoren dar: Die "Ergebnisse" sind meist so niederschmetternd, dass sich der Nutzer fragen muss, wie er ohne das innovative Produkt bislang überleben konnte.

Falls Sie erfahren möchten, was sich mit Verfahren wie RoI, Total Cost of Ownership (TCO) und Balanced Scorecard wirklich ermitteln lässt oder wo die Grenzen dieser Berechnungsmodelle liegen, finden Sie eine Sammlung von Artikeln in der COMPUTERWOCHE-Online unter der Rubrik IT-Strategien. Hier erhalten Sie beispielsweise Antworten auf die Frage, ob sich der Nutzen neuer Anwendungen überhaupt sinnvoll an RoI-Berechnungen festgemachen lässt und welche Faktoren in die Überlegungen einbezogen werden müssen. (rg)