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31.05.2002 - 

Umsatz wächst nur um drei Prozent

Leichte Flaute bei Zeitarbeitsfirmen

MÜNCHEN (CW) - Die Krise der deutschen Wirtschaft ging auch an den Zeitarbeitsfirmen nicht spurlos vorüber. Sie verzeichneten laut Branchenschätzungen im Jahr 2001 einen Umsatz in Höhe von 6,6 Milliarden Euro. Das sind rund drei Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor.

Der Wachstumseinbruch trifft eine erfolgsverwöhnte Branche, denn die Steigungsraten der Zeitarbeitsfirmen lagen in den vergangenen zehn Jahren immer im zweistelligen Bereich. In Deutschland ist der Markt recht unübersichtlich, laut Angaben des Arbeitsamts gibt es in dieser Branche rund 3800 Unternehmen.

Die zehn größten Zeitarbeitsfirmen, die ungefähr 100000 Mitarbeiter beschäftigen, kommen mit 2,6 Milliarden Euro Umsatz auf knapp 40 Prozent des Gesamtmarkts. Der größte von ihnen, Randstad, repräsentiert mit einem Umsatz von 624 Millionen Euro einen Marktanteil von 9,5 Prozent. Randstad hat mit 25000 Zeitarbeitnehmern auch die meisten Beschäftigten unter Vertrag. Danach folgen Adecco mit einem geschätzten Umsatz von 488 Millionen Euro und 15000 Leiharbeitern sowie Persona Service mit 304,4 Millionen Euro Umsatz und 9300 Leiharbeitern. Manpower und DIS Deutscher Industrie Service belegen mit einem Umsatz von 279 beziehungsweise 259,6 Millionen Euro Platz vier und fünf des Rankings. Die Zahlen stammen aus einer Studie der Beratungsgesellschaft Lünendonk, Bad Wörishofen. (ho)