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Leichter Aufwaertstrend bei den Aktien der Escom AG in Aussicht

15.07.1994

Von Arnd Wolpers

Als die Hako AG vier Jahre nach ihrem Boersengang 1989 vor dem Aus stand, rettete die Geldheirat mit Escom die Hako-Aktionaere vor dem Totalverlust. Die Kosten der Sanierung fuer Hako beliefen sich auf 42 Millionen Mark. Dem gegenueber steht ein steuerlich nutzbarer Verlustvortrag ueber 180 Millionen Mark sowie der Boersenzugang zur Finanzierung des weiteren Escom-Wachstums.

Nachdem es schon auf der Hauptversammlung des vergangenen Jahres zu Anfechtungen seitens einzelner Kleinaktionaere und einem anschliessenden Kompromiss mit dem Escom-Hauptaktionaer Manfred Schmitt gekommen war, knisterte es bei dem Treffen auch dieses Jahr wieder. Im Zusammenhang mit der geplanten Kapitalerhoehung von insgesamt 38 Millionen Mark, davon 13 Millionen Mark gegen Sacheinlage, drohte es wegen des Ausschlusses des Bezugsrechtes, bezogen auf die Kapitalerhoehung gegen Sacheinlagen, erneut zu einem Streit zu kommen. In einer konstruktiven Debatte wurde jedoch eine einvernehmliche Loesung gefunden, welche die Interessen der aussenstehenden Aktionaere schuetzt und es der Gesellschaft moeglich macht, sowohl ihren wachstumsbedingten Kapitalhunger zu stillen als auch die beabsichtigte Aufnahme von auslaendischen Partnern gegen Sacheinlagen zu verfolgen und so den Expansionskurs beizubehalten.

Heute ist Escom in acht europaeischen Laendern mit 250 Filialen vertreten. Der bisherige Jahresverlauf wurde vom Escom-Vorstand optimistisch kommentiert. Die Umsatzentwicklung liegt ueber Plan. Fuer das Gesamtjahr wird ein Zuwachs von 20 Prozent auf 1,6 Milliarden Mark angepeilt. Man geht im Hause Escom davon aus, dass der angestrebte Gewinn von 30 Millionen Mark erreicht werden kann. Demnach duerfte das Ergebnis je Aktie bei rund 20 Mark liegen (Vorjahr 15 Mark). Der Vorstandsvorsitzende Schmitt rechnet damit, dass laengerfristig eine Umsatzrendite von zwei bis drei Prozent durchgesetzt werden kann.