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27.04.2001 - 

Partnerschaft mit Signalwirkung

Leipzig und IBM gründen IT-Tochter

27.04.2001
MÜNCHEN (CW) - Die Stadt Leipzig geht im Bereich der kommunalen Datenverwaltung in die Offensive. Im Zeitraum von fünf bis zehn Jahren will sich die sächsische Metropole als "elektronische Stadt" präsentieren. Dazu wird zunächst die gesamte kommunale Datenverarbeitung ausgelagert.

Den Grundstein dafür hat Leipzig nun gelegt. Zusammen mit IBM Global Services haben die Sachsen ein Tochterunternehmen namens "Leipziger Computer und Systemhaus GmbH" (Lecos) gegründet. Laut Kooperationsvertrag wird die neue Servicegesellschaft sämtliche Computer- und Telefonsysteme der kommunalen Verwaltung übernehmen und als externer IT-Dienstleister fungieren. Alle 100 IT-Experten werden im Zuge des Outsourcings zur Lecos überwechseln. Nach dem Willen der Stadtväter soll die Bündelung der IT-Systeme vor allem für mehr Effizienz und Bürgernähe in der Verwaltung sorgen.

Neue elektronische BürgerdiensteFerner erhofft sich die Verwaltung von dem gemeinsamen Unternehmen die Entwicklung innovativer IT-Produkte und Dienstleistungen für die elektronische Abwicklung von Verwaltungsprozessen wie Services für Branchenportale oder neue elektronische Bürgerdienste im Rahmen eines virtuellen Rathauses. Künftig soll Lecos auch bundesweit als IT-Service-Provider für andere Kommunen auftreten.