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17.04.1998 - 

Systemhaus will eigenes Wachstum in den Griff bekommen

Leipziger PC-Ware wird AG und faßt Börsengang ins Auge

Die Einführung des Euro und die zunehmende Internationalität der Kunden erforderten eine adäquate Expansionsstrategie, erklärte Geschäftsführer und Unternehmensgründer Knut Löschke auf der Bilanzpressekonferenz. Viele der rund 10000 Kunden der Leipziger, darunter Firmen wie VW und Audi, seien längst auf dem ganzen Kontinent aktiv.

Das erst 1990 gegründete Systemhaus hat inklusive seiner Niederlassungen in Berlin, Chemnitz, Erfurt und Rostock sowie zweier Töchter in Frankfurt am Main beziehungsweise Magdeburg nach den Worten Löschkes eine "atemberaubende" Geschäftsentwicklung genommen.So konnte das Leipziger Stammhaus im Geschäftsjahr 1997 einen Umsatz von 82,5 Millionen Mark erzielen, was gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um 68 Prozent entspricht.

100-Millionen-Grenze wurde 1997 überschritten

Etwa um den gleichen Prozentsatz sei auch der Gewinn gewachsen, der mit rund 3,7 Millionen Mark beziffert wurde.Die Einnahmen der gesamten Unternehmensgruppe übertrafen, wie es in Leipzig hieß, im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals die 100-Millionen-Mark-Grenze.

PC-Ware konnte damit eigenen Angaben zufolge erneut seine deutsche Marktpräsenz stärken und seine Position in der Lizenzierung beziehungsweise dem Vertrieb von Microsoft-Software in den öffentlichen Verwaltungen stärken. Hier gelang es, neue Rahmenverträge mit dem Bund sowie den Verwaltungen mehrerer Bundesländer und Großunternehmen wie der Deutschen Post AG auszuhandeln.Als mit Abstand größter Wachstumsträger entpuppte sich für PC-Ware jedoch das Consulting und der Support bei Microsoft-Back-Office-Lösungen sowie Windows-NT-Netzen - ein Bereich, der 1997 um sage und schreibe 475 Prozent zulegte.

Um das weitere Wachstum - sprich: die Internationalisierung mittelfristig überhaupt bewerkstelligen zu können, ist jedoch ein Börsengang unabdingbar. Drei bis fünf Jahre seien dafür ein "vernünftiger Planungshorizont", erklärte Löschke.Grund zur besonderen Eile gebe es aber nicht, denn man habe "keinerlei Liquiditätsprobleme".