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05.12.2006

Leistung, die sich lohnt

Alle Welt prügelt derzeit auf Managern rum. Entweder sie befinden sich in Untersuchungshaft wie einige Entscheidungsträger der Siemens-Com-Abteilung. Oder sie müssen wirklich hinter Gitter wie der ehemalige CA-Chef Sanjay Kumar. Oder sie kaufen sich von einer möglichen Verurteilung frei. Oder sie machen sich ihre Betriebsräte durch geldwerte Vergnügungsreisen gewogen. Oder sie bestechen Griechen. Oder gegen sie läuft ein Untersuchungsverfahren wegen Bestechlichkeit wie bei Infineon.

Wenn man das so liest, könnte man glauben, die Welt ist schlecht, ihre Leistungsträger werden immer schlechter, und überhaupt sei ein globaler Werteverfall zu verzeichnen. Ist das wirklich der Fall? Nein! Eine kleine Gemeinde am Rande des Globus, der manche Weltbürger ob ihres idyllischen Scheins einen dörflichen Charakter andichten, München mit anderen Worten, ist ein Hort der Wohlanständigkeit.

Denn hier haust - noch - BenQ Mobile. Ja genau, das Unternehmen mit dem Image schicker Produkte. Die sind jetzt zwar so tot, wie man nur tot sein kann. Aber deren Manager sind ein leuchtendes Beispiel dafür, was Anstand auch bedeuten kann. Gemeint sind die Topleute, die dereinst beim Übergang der Siemens-Handysparte an BenQ von der Com-Sparte zu den Taiwanern wechselten. Wie jetzt zu erfahren war, wird eine mittlere zweistellige Zahl von Führungskräften einen Bonus von insgesamt mehreren Millionen Euro erhalten.

Es handelt sich hierbei um so genannte Bleibeprämien. Die bekamen die Manager dafür, dass sie den Wechsel zu BenQ mitmachten und nicht wesentlich besser dotierte anderweitige Jobs angenommen haben.

Wir denken, dass so viel Treue in der Tat belohnt gehört. Vor allem glauben wir, dass dieses Beispiel zeigt: Manager sind nicht so schlecht, wie die Medien sie immer machen wollen.