Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

31.08.2001 - 

Intel stellt Pentium 4 mit 2 Gigahertz vor

Leistungskampf bei Prozessoren geht in neue Runde

MÜNCHEN (CW) - Der angeschlagene Hersteller Intel holt zum Schlag gegen seinen Konkurrenten Advanced Micro Devices (AMD) aus. Mit der 2-Gigahertz-Version seines "Pentium 4" greift sich der Anbieter erneut die Prozessorkrone. Außerdem kontert Intel AMDs jüngste Preissenkungen mit Verbilligungen in seiner eigenen Chipreihe.

Die Preisspirale bei PC-Prozessoren dreht sich weiter nach unten. Nachdem AMD unlängst ankündigte, seine Produkte um bis zu 49 Prozent günstiger anzubieten, zieht nun Intel nach. Der Chipriese setzt die Preise für seine Prozessoren weltweit um bis zu 54 Prozent herab.

Außerdem hat der Hersteller auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin erstmals sein neuestes Prozessor-Flaggschiff der Öffentlichkeit vorgestellt: ein Pentium 4 mit 2 Gigahertz Taktrate. Damit verfügen die Kalifornier über den derzeit schnellsten Rechenchip für PCs. Der neue Pentium 4 ist lautIntel bis zu 81-mal schneller als ein mit 1 Gigahertz getakteter Pentium 3.

Ebenfalls neu ist eine Pentium-4-Variante mit 1,9 Gigahertz. Der Preis für den 2-GHz-Pentium 4 wird voraussichtlich bei 562 Dollar (bei einer Menge von 1000 Stück) liegen. Damit kostet er genau so viel wie bislang die 1,8-GHz-Version. Das 1,9-GHz-Modell soll bei größeren Abnahmemengen 375 Dollar kosten. Beide Versionen sind ab sofort verfügbar.

Noch ist allerdings unklar, wer die damit zur Verfügung stehende Rechenpower überhaupt braucht. Intel selbst gibt sich optimistisch: "Mit dem 2-GHz-Pentium 4 erweitern wir die Fähigkeiten des PCs und begegnen so den Anforderungen, die unsere Kunden heute und in Zukunft stellen", heißt es in einer Pressemitteilung. Kevin Krewell, Analyst bei Microdesign Resources, ist anderer Meinung: "Es wird immer schwerer, überhaupt Anwendungen für die ganze Zusatz-Power zu finden", warnt er.

Intel-Sprecher Hans-Jürgen Werner sieht als Einsatzgebiete für die Chips vernetzte Multimedia-Anwendungen (zum Beispiel Videoschnitt) oder aufwändig programmierte 3D-Spiele.