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30.08.1996 - 

Intranet/

Leitlinien für Intranets

1. Orientierung an den Kernprozessen. Im Sinne einer gezielten Prozeßorientierung müssen die Hauptprozeßketten und deren Funktionen, die Informationssysteme unterstützen sollen, aufgenommen werden.

2. Information bei Bedarf - zeitsensitiv und selektiv. Informationen müssen verfügbar, auffindbar und nutzbar sein. Es ist ein Pull-Prinzip anzustreben. Zeitpunkt und Ort, an dem Informationen "abgezogen" werden, bestimmt der Abnehmer der Information und nicht der Erzeuger.

3. Aufbau eines einheitlichen Erscheinungsbildes - das Corporate- Design. Die Gestaltung der Benutzeroberflächen muß nach anerkannten Styleguides erfolgen. Common User Access (CUA) und die EU- Bildschirmrichtlinie bilden einen Rahmen und müssen firmenindividuell ausgeprägt werden. Die konsequente Umsetzung erleichtert den Benutzern den Umgang mit dem System.

4. Bereitstellung von Added-value-Informationen. Die vielschichtig dezentral vorhandenen Zusatzinformationen (Raumbelegungspläne, Fuhrpark, Reiseplanung etc.) müssen verfügbar sein. Ihr Sinn und Nutzen muß anhand der Zugriffsraten kontinuierlich überprüft werden.

5. Das Intranet ersetzt kein langfristiges DV-Konzept. Eine strategische Architektur ist aufzubauen und die bestehende DV-Landschaft abzubilden. Workflow und Versionsverwaltung müssen durch Tools realisiert werden, die sowohl zur Architektur als auch zur Intranet-Kommunikation passen.