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26.04.2005

Lenovo-Chef sagt Dell den Kampf an

Mit Innovationen und Marketing gegen den Marktführer.

In wenigen Wochen wird die chinesische Lenovo Group die 1,25 Milliarden Dollar schwere Übernahme von IBMs-PC-Sparte abschließen. Steve Ward, IBMs PC-Chef und designierter Lenovo-CEO, hat sich viel vorgenommen, wie er in einem Interview mit dem "Wall Street Journal" bekannte. Er will dem Marktführer Dell Paroli bieten und möglichst Anteile abjagen.

Ein ambitioniertes Unterfangen, betrachtet man die Verkaufszahlen: Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens IDC setzte IBM im vergangenen Jahr weltweit weniger als zehn Millionen PCs ab, Dell dagegen mehr als 30 Millionen. Von der Entwicklung des PC zum Commodity-Produkt habe Dell am meisten profitiert, räumte Ward ein. Doch Lenovo werde mit verstärkten Marketing-Aufwendungen dagegen halten. Vor allem wolle man der verbreiteten These entgegentreten, dass es kaum Unterschiede zwischen den PC-Produkten der Anbieter gebe. Innovationen seien auch in diesem Markt möglich, das habe IBM bereits bewiesen. Von Lenovo werde man diesbezüglich einiges hören.

Das Portfolio setzt sich laut dem Manager grundsätzlich aus zwei großen Produktlinien zusammen: Zum einen sind das IBMs "Think"-Systeme, zu der auch die im professionellen Umfeld erfolgreichen "Thinkpad"-Notebooks gehören, zum anderen die PC-Systeme der Chinesen, die vor allem für Privatanwender und kleine Unternehmen konzipiert sind. Consumer-Produkte werde Lenovo künftig auch in vielen Ländern außerhalb Chinas anbieten. Ob der hart umkämpfte US-Markt dazugehört, sei noch nicht entschieden. (wh)