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31.10.2005

Lenovo hofft auf den Mittelstand

Nach der Übernahme von IBMs PC-Sparte steigt der chinesische Hersteller Lenovo mit maßgeschneiderten Rechnermodellen für kleine und mittelständische Kunden in den Ring. Laut Deutschland-Chef Marc Fischer plant der Konzern in der ersten Jahreshälfte 2006, Desktop-PCs und Notebooks für diese Klientel unter dem eigenen Markennamen an Händler auszuliefern. Bisher nutzt Lenovo den Markennamen IBM, an dem sich die Chinesen Nutzungsrechte gesichert haben.

Den Durchbruch erhofft sich der Konzern zu den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin. Als Sponsor der Veranstaltung will Lenovo seinen Namen international bekannt machen. Schon zur Veröffentlichung der Quartalsergebnisse im August kündigte CEO Steve Ward an, Lenovo zu einer weltweit anerkannten Marke ausbauen zu wollen: "In fünf Jahren haben wir eine gute Chance, zum führenden PC-Anbieter aufzusteigen." Gemessen an Marktanteilen, liegt Lenovo gegenwärtig auf Rang drei hinter Dell und HP.

Für den deutschen Markt hatte Fischer angekündigt, neben Business-PCs künftig auch Rechner für Privatkunden zu liefern. Wann Lenovo damit beginnt, ist noch offen. Im chinesischen Heimatmarkt offeriert der Hersteller seit jeher auch Consumer-Produkte. (wh)