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23.04.2015 - 

Rangliste der PC-Verkäufe

Lenovo sitzt HP im Nacken

Im ersten Quartal 2015 sind die PC-Verkäufe in der EMEA-Region wieder deutlich gesunken. Erneut ist Hewlett-Packard Marktführer, doch der Vorsprung auf Lenovo ist geschmolzen.

Wie der Marktforscher IDC mit seinen vorläufigen Zahlen bekanntgegeben hat, wurden in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) im ersten Quartal 2015 rund 20,2 Millionen PCs verkauft. Das sind 7,7 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem es noch fast 22 Millionen Einheiten waren. Unter PCs fasst IDC Desktop-Rechner, bei denen der Rückgang bei 14 Prozent lag, und Notebooks zusammen, bei denen 3,6 Prozent weniger Stückzahlen verkauft wurden.

Platz 1 verteidigt: Erneut hat Hewlett-Packard (im Bild der "ProDesk 600") die meisten PCs in Europa verkauft, doch der größte Konkurrent Lenovo hat mächtig aufgeholt.
Platz 1 verteidigt: Erneut hat Hewlett-Packard (im Bild der "ProDesk 600") die meisten PCs in Europa verkauft, doch der größte Konkurrent Lenovo hat mächtig aufgeholt.
Foto: Hewlett-Packard Development Company, L.P

Nach wie vor führt dabei Hewlett-Packard die Rangliste an: In einem kleiner gewordenen Markt konnte HP seine verkauften Stückzahlen geringfügig erhöhen und somit seinen Marktanteil von 21,4 auf 23,2 Prozent steigern. Dieses Wachstum ist aber kein Vergleich zu dem von Lenovo: Fast ein Fünftel mehr Desktop-PCs und Notebooks konnte der chinesische Hersteller verkaufen, was eine Steigerung der Marktanteile von 15,8 auf 20,4 Prozent bedeutet. Damit sitzt Lenovo HP richtig im Nacken. Laut IDC konnte Lenovo vor allem in den südeuropäischen Ländern vergleichsweise viele Verkäufe vorweisen.

Weniger erfreulich sah es bei den anderen Anbietern auf den vordersten fünf Plätzen aus: Sowohl Dell (– 10,1 Prozent) als auch Acer (– 16,4 Prozent) und Asus (– 8,7 Prozent) mussten Federn lassen – alle drei jeweils stärker als der Gesamtmarkt.

Die Gründe für die Rückgänge

Für IDC gab es für den Rückgang der Verkaufszahlen in der gesamten EMEA-Region verschiedene Gründe. Der wichtigste Grund war, dass viele Unternehmen im Jahr 2013 und 2014 aufgrund des damals nahenden Endes des Supports von Windows XP ihre alten Computer durch neue ersetzten – einen vergleichbaren Vorgang gab es im ersten Quartal 2015 nicht. Währungsschwankungen, der starke Dollar und Unruhen in manchen Ländern haben ihr Übriges zur Zurückhaltung der Anwender beigetragen. Während in den Staaten Westeuropas die Absatzzahlen nur um lediglich zwei Prozent zurückgegangen sind, sind in jener Region, die IDC mit Mittel- und Osteuropa bezeichnet, die Verkäufe um 23 Prozent eingebrochen.

PC-Verkäufe in der EMEA-Region

Anbieter

Stück-zahlen Q1/15 (in Tausend)

Markt-anteile Q1/15 (in Prozent)

Stück-zahlen Q1/14 (in Tausend)

Markt-anteile Q1/14 (in Prozent)

Wachstum (in Prozent)

Hewlett-Packard

4.708

23,2

4.702

21,4

0,1

Lenovo

4.141

20,4

3.457

15,8

19,8

Dell

2.205

10,9

2.453

11,2

-10,1

Acer

1.760

8,7

2.106

9,6

-16,4

Asus

1.751

8,6

1.918

8,7

-8,7

Andere

5.689

28,1

7.306

33,3

-22,1

Gesamt

20.254

100,0

21.942

100,0

7,7

Quelle: IDC

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