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10.04.2015 - 

Marktforscher

Lenovo und HP können trotz schrumpfender PC-Verkäufe zulegen

Obwohl Kunden weltweit weniger Interesse an klassischen PCs haben, konnten die Hersteller HP und Lenovo ihre Auslieferungen ausbauen.

Das zeigen vorläufige Zahlen der Marktforschungsfirma Gartner für das erste Quartal 2015. Demnach sanken die PC-Verkäufe weltweit um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 71,1 Millionen Geräte seien in den ersten drei Monaten des Jahres verkauft worden, berichteten die Marktforscher am Freitag. Das konkurrierende Analystenhaus IDC hat ebenfalls Zahlen zum PC-Markt vorgelegt und mit abweichender Methodik sogar ein Minus von 6,7 Prozent auf 68,5 Millionen Dollar ermittelt.

Lenovo ist unter anderem mit seinen hybriden Notebooks sehr erfolgreich.
Lenovo ist unter anderem mit seinen hybriden Notebooks sehr erfolgreich.
Foto: Lenovo

Unter den fünf größten PC-Verkäufern weltweit hätten nur HP und Lenovo ihren Absatz steigern können, schrieb Gartner. HP legte um 5,7 Prozent zu. Lenovo ist nach Angaben von der Auguren einer der beliebtesten Anbieter von hybriden Notebooks, die sich umklappen und aufstellen lassen. Der chinesische PC-Weltmarktführer konnte seinen Marktanteil insgesamt von 17 auf knapp 19 Prozent ausbauen und seinen Absatz im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozent steigern. Lenovo sorgte kürzlich für einen Skandal, weil es aggressive sogenannte Adware auf seinen Rechnern vorinstalliert hatte, die ungewollte Werbung anzeigte und Internetverbindungen von Kunden entschlüsselte. Nach Kundenprotesten stoppte der Hersteller dieses Vorgehen.

Die PC-Verkäufe sinken seit Jahren, vor allem bei Desktops und dort besonders in Unternehmen, weil Kunden sich verstärkt Tablets und Smartphones zuwenden. Allerdings hatte Gartner noch im vergangenen Sommer damit gerechnet, dass die Verkäufe 2015 wieder etwas zulegen würden. Der Austauschzyklus aufgrund des Support-Endes für Windows XP war aber schwächer und kurzlebiger als gedacht. Nun geht die Analysefirma von einem leichten Rückgang aus. Eine Erholung sei erst in den nächsten fünf Jahren zu erwarten. (dpa/tc)

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