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14.06.2005

Lenovos Umsatz schrumpft

Der chinesische IBM-Partner spürt den rauen Gegenwind im Heimatmarkt.

Der chinesische PC-Hersteller Lenovo ist im vergangenen Geschäftsjahr (Ende: 31. März) vom Wachstumspfad abgekommen. Der Umsatz schrumpfte um knapp drei Prozent auf 2,41 Milliarden Euro. Im Geschäftsjahr zuvor waren die Einnahmen noch um 14,5 Prozent gestiegen. Der Grund für den Rückgang der Umsätze findet sich in entkonsolidierten Bereichen wie den IT-Services und der Auftragsfertigung. Hier brachen die Einnahmen im Jahresvergleich um 75 Prozent ein, während die Segmente Consumer-IT, Firmen-IT und Handhelds zumindest geringfügig wachsen konnten. Der Nettogewinn kletterte im vergangenen Geschäftsjahr um 6,4 Prozent auf knapp 120 Millionen Euro.

Im Abschlussquartal, den ersten drei Monaten 2005, lief es in allen Geschäftsbereichen mit Ausnahme der Privatkunden schlecht für Lenovo: Summa summarum schrumpften der Umsatz um sechs und der Nettogewinn um zwölf Prozent verglichen mit den jeweiligen Vorjahreswerten. Analysten hatten mit einer deutlich besseren Entwicklung gerechnet. In der Bilanz sind die Zahlen der PC-Sparte von IBM noch nicht berücksichtigt. Die Transaktion in Höhe von 1,75 Milliarden Dollar war am 1. Mai in Kraft getreten. So strebt Lenovo für das laufende Fiskaljahr einen kombinierten Umsatz von 13 Milliarden Dollar an.

Mit dem Deal will der Hardwarelieferant die Abhängigkeit vom Heimatmarkt reduzieren. Hier verlor das Unternehmen zuletzt Anteile gegen die Konkurrenz. Rund 25 Prozent des Marktes gehören Lenovo noch, das zudem Skaleneffekte nach der Integration der IBM-Sparte in Aussicht gestellt hat. (ajf)