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06.02.2004 - 

Rückblende

Lernen im Web gehört die Zukunft

Die Weiterbildungsbranche befindet sich im Umbruch. Das Spardiktat der Kunden zwingt die Anbieter zu kreativen Lösungen. Es reicht nicht mehr, einfach die Trainerhonorare oder die Seminardauer zu reduzieren. Die Schulungsfirmen merken, dass die Unternehmen es ernst meinen, wenn sie kostengünstigere und flexiblere Lernmöglichkeiten fordern.

Eine davon ist der verstärkte Einsatz von E-Learning, wie eine aktuelle Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (Bibb) in Bonn bestätigt. Die Wissenschaftler befragten 130 Anbieter von Fernunterricht. Mehr als die Hälfte der Befragten setzen auf das Internet als Lehrmittel. Die meisten erweitern ihr traditionelles Kursangebot durch netzgestützte Kurse, doch 15 Prozent bieten ausschließlich Online-Lernangebote an. 34 Prozent organisieren indes ihre Fernlehrgänge noch ohne Internet.

Inhaltlich bleibt vorerst vieles beim Alten, wie die Bibb-Wissenschaftler in der Untersuchung schreiben. Denn in über 60 Prozent der Schulungshäuser beruhen die netzgestützten Produkte auf dem traditionellen Angebot. Identische Kursinhalte werden sowohl auf herkömmliche Weise als auch netzgestützt angeboten.

Das Bibb kommt zum Schluss, dass in Zukunft kein Anbieter von Fernunterricht ohne E-Learning auskommen wird. Die Lehrgänge werden sich allerdings immer mehr auf eine Kombination von herkömmlichen Methoden und Online-Angeboten stützen. (hk)