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29.03.1985 - 

Control Data Institut baut auf Konstruktion:

Lernhilfen für einen sinnvollen CAD-Einsatz

MÜNCHEN (pi) - Der sogenannte CAD-Paß des Control Data Instituts, München, sieht jetzt erstmalig ein auf drei Stufen mit je vier Bausteinen basierendes Fortbildungsprogramm vor.

Drei unterschiedliche Qualifikationen (CAD-Zeichner/-in, CAD-Konstrukteur/-in und CAE-Anwendungsfachmann beziehungsweise -Ingenieur) könnten damit technische Zeichner, Techniker, Konstrukteure und Ingenieure aller Branchen und Fachrichtungen erreichen. Für einen Teilzeitunterricht, der pro Lern-Baustein acht Abende beziehungsweise vier Samstage in Anspruch nimmt, sollen Teilnehmer 128 Stunden pro Stufe benötigen.

Die Weiterbildung zum CAD-Zeichner richtet sich an Personen im gewerblich-technischen und naturwissenschaftlichen Bereich, die mit der manuellen Erstellung von Konstruktionszeichnungen bereits vertraut sind. Die Absolventen lernen die Vorteile der computerunterstützten Zeichnungserstellung kennen; dies geschieht mit der Zielsetzung, den Umgang mit modernen Mikrocomputern und den entsprechenden Peripheriegeräten in den Griff zu bekommen und zu beherrschen. Ein branchenspezifisches Anwendungstraining soll hierbei mithelfen, den Kenntnisstand noch zu vertiefen. Dies gilt insbesondere bei kleineren und mittelgroßen Unternehmen als ein wichtiges Kriterium.

Neue Aspekte wird die Qualifikationsstufe zum CAD-Konstrukteur bieten. So eröffnet der Einsatz von Großrechnersystemen mit bis zu 50 angeschlossenen Arbeitsplätzen vielfältige Möglichkeiten, den Konstruktionsprozeß zu optimieren. Von ersten Produktentwürfen und der Erstellung von Varianten über den Umgang mit dreidimensionalen Konstruktionen bis hin zum Aufbau und der Verwaltung von Konstruktionsdatenbanken reicht das Programm.

Sowohl CAD-Anwendungsfachleute wie auch CAE-Ingenieure werden mit dem Einsatz des ICEM-Systems von Control Data vertraut gemacht. Bei diesem Integrated Computer Aided Engineering and Manufacturing handelt es sich CDC zufolge um ein Softwareprodukt, das vom Entwurf bis zur Fertigung eines bestimmten Produktes alle Herstellungsschritte integriert. Typische Ingenieurtätigkeiten wie die Anwendung von variablen Berechnungsmethoden, modernen Fertigungsverfahren sowie systematische Produktionsplanung und -steuerung mit Hilfe von Computersystemen sollen die Schwerpunkte dieser Qualifikationsstufe bilden, die auf hochqualifizierte Techniker und Konstrukteure zugeschnitten ist.

Nach Einschätzung von Arbeitsmarktexperten werden in den kommenden Jahren rund 200 000 Ingenieure, Konstrukteure, technische Zeichner und Führungskräfte benötigt