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30.06.1995

Leserbrief/Beispielhafte Ulmer Ausbildung

Betrifft CW Nr. 19 vom 12. Mai 1995, Seite 50: "EU-Regelung erweitert Aufgaben der betrieblichen Datenschuetzer"

In dem Artikel wird darueber berichtet, dass an der Fachhochschule Muenchen "erstmals in der Bundesrepublik . . . ein staatlich anerkanntes Hochschulzertifikat ueber Fachkunde im betrieblichen Datenschutz verliehen (wird)", dass die Organisatoren der Ansicht seien, dass Datenschutz und Technikgestaltung zusammengehoeren, und dass der hier angebotene Lehrgang in dieser Form neu sei.

Dies ist sachlich falsch. Richtig ist, dass bereits seit 1987 die Fachhochschule Ulm als erste (und bisher einzige) Hochschule eine Ausbildung von geprueften, fachkundigen Datenschutzbeauftragten durchfuehrt und bei erfolgreichem Abschluss ein staatliches Zeugnis erteilt. Auch die Verbindung von Datenschutz und Technologiefolgenabschaetzung im Datenschutz-Curriculum ("Ulmer Modell") wird hier seit nunmehr acht Jahren praktiziert, seit 1993 uebrigens unter der Federfuehrung einer eigenen Professur fuer Datenschutz, Datensicherheit und Technologiefolgenabschaetzung.

Das Landgericht Ulm hat schon 1990 in seinem Beschluss zur Fachkunde und zum Berufsbild des Datenschutzbeauftragten (Az: 5T 153/90-01 LG Ulm) die Ulmer Ausbildung als beispielhaft hervorgehoben.

Dr. Gerhard Kongehl, Professor fuer Datenschutz, Datensicherheit und Technologiefolgenabschaetzung der Fachhochschule Ulm