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24.03.1995

Leserbrief Kosten der DV runter

Betrifft CW Nr. 5 vom 3. Februar 1995, Seite 55: "Vorstaende wollen Probleme und nicht DV-Abteilung outsourcen"

Es ist schon richtig - und auch gut so -, dass die Vorstaende die Probleme loswerden wollen und nicht ihre DV-Abteilungen. Ansonsten sieht Dr. Mueller in seiner Abrechnung die Dinge nicht so, wie sie sind. Auch wenn Geschaeftsleitungen oder Vorstaende keine konkrete Kenntnis ueber das Kosten-Nutzen-Verhaeltnis des DV-Budgets haben, haben sie oft Bauchschmerzen bezueglich ihrer IT. Vorstaende haben ein sensibles Gefuehl fuer Aufwand und Ertrag. Wenn wenig Geld da ist, muss es eben auch gehen. Und das liegt entweder an der mangelnden Ueberzeugungskraft des DV-Leiters oder an falschen Konzepten in den Abteilungen. Natuerlich muessen die Kosten der DV runter. In vielen Firmen stehen die DV-Personalkosten bezueglich des Benutzerservice in keinem richtigen Verhaeltnis zum Effekt.

Was soll das? Benutzerservice heisst vor allem Dienstleistung, so dass die Anwender selbstaendig, also selbst und staendig arbeiten koennen. Das kommt oft zu kurz. Neue Programme testen, Konzepte entwickeln und unterschiedlichste Rechnerwelten zusammenfuehren, ist eine Sache. Die entscheidende Frage aber fuer den Benutzerservice lautet, ob der DV-Leiter unternehmerisch denken kann und es auch tut. Das ist die Ueberlebenschance.

Dr. Lutz-P. Ockert, Lindos-Unternehmensberatung GmbH, 47058 Duisburg