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09.06.2009

Leserbriefe

Falsch gerechnet?

Jedem halbwegs mit dem Business-Intelligence-Markt in Deutschland Vertrauten stellt sich die Lünendonk-Liste als grober Unfug dar: Vier der fünf größten BI-Anbieter in Deutschland fehlen, nämlich SAP, Oracle, IBM und Microsoft. Das sind ungefähr 50 Prozent des hiesigen BI-Umsatzes. Nimmt man das Kriterium für eine Aufnahme in die Liste, dass mehr als 50 Prozent des Umsatzes mit Produktion, Vertrieb und Wartung eigener Business-Intelligence-Software erzielt werden müssen, stellt sich die Frage: Ist dies tatsächlich bei Sybase erfüllt, das seinen Hauptumsatz mit einer relationalen Datenbank für operative Anwendungen und mit mobilen Applikationen ewirtschaftet, das aber dennoch als Nummer zwei der BI-Anbieter in Deutschland ausgewiesen ist?

Carsten Bange, Barc

Die Lesermeinung bezieht sich auf die Online-Meldung "LünendonkListe: Die führenden BI-Hersteller Deutschlands" (www.computerwoche.de/1897666)

Stellungnahme

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es sich bei der Lünendonk-Liste "Business Intelligence" um ein Ranking der führenden Anbieter von BI-Standardsoftware handelt, die mehr als 50 Prozent der Umsätze mit eigener BI-Software erwirtschaften. Es geht ergo nicht um die Beschreibung des BI-Markts in Deutschland. Die Kritik ist an einer Stelle gerechtfertigt: Sybase, Novem und Orbis erfüllen die Listenkriterien nicht. Sie waren in einer Betaversion enthalten, die bedauerlicherweise veröffentlicht wurde.

Jörg Hossenfelder, Lünendonk

CW 24/09
CW 24/09