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24.08.2009

Leserbriefe

Wie auf dem Basar

Die komplexen und teils inkonsistenten Lizenzmodelle der Softwarehersteller bewirken eine sehr hohe Elastizität der Preise nach unten. Nachfrager haben manchmal das Gefühl, auf einem Basar zu operieren. Es ist anzunehmen, dass Anwender mangels Transparenz eher über ein Zuviel an Lizenzen verfügen, denn die Immaterialität der Produkte suggeriert tendenziell die Vermutung einer Unterlizenzierung. (...) Wenn sowohl Lizenzpreis als auch Lizenzmenge als variable Größen verhandelbar werden, werden die Volumina einzelner Projekte immer schwerer kalkulierbar, wobei eine solche Politik letztlich auf Kosten des "Anbieter-Goodwill" stattfindet. Langfristig wird sich der Preis von Software an den Grenzkosten orientieren. Das spricht für ein Geschäftsmodell, das sich an Services orientiert.

Hans-Peter Büttgenbach, Unternehmensberater (via E-Mail)

Unsichere Verträge

Das Problem liegt nicht in der Beschaffung entsprechender Softwarelösungen, sondern in der juristischen Unsicherheit bereits abgeschlossener Verträge. (...) Aus Sicht der Anwenderunternehmen ist eine Vereinheitlichung der Lizenzverträge wünschenswert. So wie auch in anderen Bereichen ohne standardisierte Verträge ein Handel nicht mehr denkbar ist, könnten standardisierte Lizenzverträge interessenwahrend für Hersteller und Anwender sein und die Administration vereinfachen.

Ingolf Strube, ISC Ingolf Strube Consulting (via E-Mail)