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03.04.1978

Leute, schnürt das Bündel auf ...Gutes Geld für gute Ware

"Alle Hersteller sind sich einig, daß die Software ab sofort den Aufwand einspielen muß", schrieb unlängst - speziell mit Blick auf den MDT-Markt - Willi Büschken in der CW (3/78). Der Hintergrund ist de simple Umstand, daß es ebendiesen Herstellern bei stetig fallenden Hardwarepreisen immer schwerer fällt, den Aufwand für Systemsoftware und Teile der Anwendungsprogramme, aber auch andere Dienstleistungen wie Einweisung und Schulung in diesen Preisen zu verstecken.

Die Bündel-Preis-Politik führte, mit einer gewissen Automatik zur Unflexibilität in der Weitergabe der tatsächlich im Einzelfall entstehenden Kosten und damit zur Mischkalkulation. Folgen: Während der Anwender A relativ für zuviel Leistung zu wenig Märker, auf den, Tisch zu blättern hattest wurde der Anwender B, der weniger Leistung in Anspruch nahm, dafür um so kräftiger zur Kasse gebeten. Zweite, für, den Anwender unangenehme Konsequenz: Da jeder Hersteller sein Bündel ein wenig anders schnürt, leidet die Vergleichbarkeit der Angebote bei der Systemauswahl.

Wirklich ernst macht jetzt die Nixdorf AG für die Systemfamilien 8870 und 620. Nach der Devise, jeder Kunde zahlt nur noch für das, was er wirklich bekommt, aber auch nach der Maxime, daß der Kunde alles bezahlen muß, was er bekommt, wird ein Konzept vorgelegt, das Leistungsklarheit mit Preiswahrheit verbindet. Nixdorf meint dazu, gerade dem aktiven Kunden werde mit der "entbündelten Netto-Leistungsabrechnung eine klare und faire Basis für seine Kalkulation" geboten. Dem ist wenig hinzuzufügen. Zu erwarten ist, daß die neue Strategie, nach der gute Ware nur gegen gutes Geld zu haben ist, und sei die Ware noch so "soft", bei den Nixdort-Mitbewerbern, rasch Schule machen wird: sie stehen bereits. "Gewehr bei Fuß". Leute, schnürt das Bündel auf...