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13.06.1997

Lexikon:MS-Back-Office

Im Rahmen von Downsizing und Umstieg auf Client-Server-Anwendungen planen Unternehmen Rechner mit Microsofts Windows NT einzusetzen. Das "Back-Office-Zertifikat" soll Kunden und Softwareherstellern die Sicherheit geben, daß der Einsatz ihrer Anwendungen mit den Richtlinien von Microsoft übereinstimmt. Applikations-Anbieter erhoffen sich von dem Zertifikat den Einstieg bei kleineren und mittleren Unternehmen. Mit dem Logo ausgestattet sind beispielsweise die ERP-Lösung Baan IV sowie das Paket von Navision.

Kernstück von Back-Office ist der Windows NT Server. Weitere Produkte sind die Datenbank "SQL-Server 6.5", die Middleware "Exchange Server 5.0", der "Systems Management Server 1.2", "Microsoft SNA Server 3.0, "Transaction Server 1.0" sowie der "Internet Infomation Server 3.0"(IIS). Weitere Informationen können im Internet unter http://www.microsoft.com/backoffice/designed/ abgerufen werden.

Kriterien für Server-Anwendungen

-Programm läuft unter Windows-NT-Server-Dienst.

-Die Software ist unabhängig von bestimmten Netzwerkdiensten und unterstützt sowohl IPX/SPX als auch TCP/IP mit Mechanismen wie RPC, OLE, Named Pipes oder Winsock. Für reine Server-Anwendungen ist lediglich die Unterstützung von TCP/IP nötig.

-Die Software kann mit Hilfe des Systems Management Server (SMS) installiert werden. Darunter fällt auch die Unterstützung eines Uninstall und die unbeaufsichtigte Installation über das Setup-Programm.

-Falls die Server-Anwendung mit dem Internet Information Server (IIS) zusammenarbeitet, muß zusätzlich das Internet-Server-API (ISAPI) zur Erweiterung der WWW-Funktionalität unterstützt werden. Bei Erweiterungen des IIS sollten diese als ISAPI-Funktionen ausgeführt sein oder müssen einen ISAPI-Connector zur Server-Anwendung enthalten.

Kriterien für Client-Anwendungen

Allgemeine Client-Anwendungen-Installation per Systems Management Server muß möglich sein.-Wenigstens ein 16-Bit-Windows-Client muß verfügbar sein, Implementierung als 32-Bit-Client ist wünschenswert.-Verwendung der entsprechenden APIs, die zur jeweiligen Server-Anwendung passen wie etwa ODBC oder Messaging API (MAPI).

Spezielle Kriterien für SNA Clients-Benutzung der Wosa APIs (Win-APPC, Win-CPIC, Win-RUI, Win-SLI) oder Verwendung von FMI.-Verwendung der SNA Server Client APIs, dabei auch Unterstützung der SNA-Server-Benutzereinträge.- Benutzung von SNA-Server-kompatiblen APIs zur Unterstützung von IBM PC Support oder Client Access/400.

Spezielle Kriterien für Messaging Clients-Benutzung von Mapi für Sendung und Transfer in öffentlichen Ordner oder Verwendung von OLE-Messaging und OLE-Scheduling.

Spezielle Kriterien für SQL Server Clients-Verwendung von ODBC und/oder DBLib oder Embedded SQL zur Speicherung oder Abfrage der Daten in einer SQL-Server-Datenbank.Spezielle Kriterien für Systems-Management-Server-Clients-Zugriff auf die Systems-Management-Server-(SMS-)Datenbank über die SMS APIs oder ODBC.-Erweiterung der Daten in der Datenbank durch Bereitstellung einer MIF-Datei.

Spezielle Kriterien für Internet Information Server-Unterstützung von "keep alive"-Sessions.-Unterstützung der "NT challenge response".