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14.07.1995

Lexikothek/HPR

High Performance Routing (HPR) ist ein Verfahren, das von IBM entwickelt wurde, um in APPN-Netzen Routing-Performance und Stabiliaet zu verbessern. Dabei werden in einem HPR-Subnetz sogenannte "Transport Pipes" implementiert und fuer den Transfer des Session-Verkehrs genutzt. Die Endpunkte einer solchen Session koennen dabei entweder in einem APPN- oder HPR-Knoten residieren. Waehrend APPN in VTAM 4.2 noch mit Intermediate Session Routing (ISR) arbeitet, wird diese Methode in HPR durch die Features "Automatic Network Routing" (ANR) sowie "Rapid Transport Protocol" (RTP) auf Schicht 3 und 4 ersetzt. ANR realisert dabei ein transparentes End-to-end-Routing, da im Gegensatz zu ISR nicht mehr an jedem Netzknoten ein Austausch von Session-Adressen (LFSID) stattfindet. Vielmehr wird in ANR die Route komplett ueber Netzwerk-Adress-Label den jeweiligen Endpunkten der Session ins Paket eingetragen. Anhand des jeweils ersten Labels erkennt der APPN-Router, wohin er das Paket weiterleiten muss. Im Falle eines Datenverlustes stoesst RTP auf der verbindungsorientierten Schicht 4 End-to-end ein Rerouting an, ohne die Session abzubrechen.