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Lexmark betritt mit den Lexbooks die PC-Buehne Druckerhersteller will im Markt fuer portable Rechner Fuss fassen

01.04.1994

LEXINGTON (CW) - Druckerhersteller Lexmark International, der 1991 von IBM in die Selbstaendigkeit entlassen wurde, will sich mit den Verkauf von selbstentwickelten Notebooks und Subnotebooks ein zweites Standbein schaffen.

Die in Lexington, Kentucky, ansaessige Firma Lexmark International produziert schon seit laengerem portable PCs, die aber ausschliesslich in den OEM-Markt gelangten. Unter dem Namen "Lexbook" offeriert die Firma nun drei verschiedene PC-Modelle, die direkt an den Endabnehmer verkauft werden.

Das "AR 10"-Notebook mit 486SLC/2-Prozessor, der mit 50 Megahertz getaktet ist, kommt mit Farb- oder Schwarzweiss-Display, Festplatte mit bis zu 260 MB Speicherkapazitaet und internem Fax beziehungsweise Modem. DOS und Windows sind vorinstalliert. Das Geraet wiegt zirka drei Kilogramm und erlaubt es, die Batterien waehrend des Betriebs auszutauschen.

Ein Kilogramm leichter ist das Subnotebook "SE 10", das mit dem gleichen Prozessor arbeitet. Das Schwarzweissgeraet verfuegt ueber eine PCMCIA-Schnittstelle vom Typ II. Festplattenkapazitaet und Software-Ausstattung entsprechen dem AR 10.

Noch ein Kilogramm weniger wiegen die Subnotebooks "MB 10" und "MB 15", die mit vorinstallierten Anwendungsprogrammen fuer Textverarbeitung und Tabellenkalkulation sowie sonstigen Hilfsprogrammen ausgeliefert werden.

Der Kaeufer kann unter vielen Konfigurationen waehlen und beispielsweise Speicher- und Festplattengroesse, Display sowie die Modemgeschwindigkeit selbst festlegen. Die Preise fuer die Geraete liegen in den USA zwischen 750 und 3900 Dollar.

Deutsche Anwender muessen auf die Lexbooks noch warten. Derzeit gibt es in der Sindelfinger Lexmark-Zentrale noch keine konkreten Plaene fuer die Notebook-Einfuehrung. "Wir haben mit dem Verkauf von Druckern noch genug zu tun", erklaert GmbH-Geschaeftsfuehrer Helmut Meyer.