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16.05.2003 - 

Alleskönner mit Inkjet- und Lasertechnik

Lexmark stellt Multifunktionsdrucker für Firmenbüros vor

VALENCIA (CW) - Druckleistungen bis 43 Seiten pro Minute und die Möglichkeit zum Faxen und Kopieren versprechen die aktuellen Profi-Drucker von Lexmark. Beratungs- und Outsourcing-Dienste sollen das Geschäft mit der Hardware sichern und ergänzen.

Mit neuen Printern und Services will der Druckerhersteller Lexmark seine Position im Markt für professionelle Drucklösungen ausbauen. Das erklärte Eamon Ryan, Vice President und General Manager Printing Solutions Division Europa, auf einer Pressekonferenz im spanischen Valencia. Nicht nur über den Preis, sondern auch mit Dienstleistungen wolle man um die Gunst der Geschäftskunden buhlen.

Ryan präsentierte mit den Modellen "X6170" und "X6190 Pro" zwei Multifunktionsgeräte mit Tintenstrahltechnik für Anwender in Kleinbetrieben. Der Lexmark X6170 verfügt über einen 48-Bit-Farb-Flachbettscanner, der Farbkopien ermöglicht, ohne dass der PC dazu eingeschaltet sein muss. Auch das integrierte Faxmodem (Übertragungsrate: 33,6 Kbit/s) arbeitet unabhängig vom PC. Der X6170 druckt bis zu 19 Schwarzweiß-Seiten oder 15 Farbseiten in der Minute und erreicht Kopiergeschwindigkeiten von bis zu 16 Schwarzweiß- und zwölf Farbkopien pro Minute.

Der ebenfalls neu vorgestellte X6190 Pro basiert auf dem X6170, wird jedoch mit einer dreijährigen Vor-Ort-Garantie und ergiebigeren Tintenpatronen geliefert, die die Druckkosten pro Seite senken sollen. Beide Modelle können über die USB-Schnittstelle installiert und unter Windows 98/ME/2000/XP betrieben werden. Anfang Juli sollen die Geräte im Fachhandel verfügbar sein - zu Preisen von 299 Euro (X6170) und 349 Euro (X6190 Pro).

Außerdem brachte Lexmark jetzt die Schwarzweiß-Laserdrucker "T630", "T632" und "T634" auf den Markt, die sich zu Multifunktionsdruckern erweitern lassen. Eine Auflösung von 1200 mal 1200 dpi, Unterstützung der Druckersprachen PCL6 und Postscript Level 3 sowie die Möglichkeit, PDF-Dateien direkt per Drag and Drop auszugeben, sind allen Modellen der T-Reihe gemeinsam. Per Parallel- und USB-Port sowie mit der bei den Netzwerkversionen standardmäßig integrierten Ethernet-10/100TX-Schnittstelle lassen sie sich in unterschiedliche System- und Netzwerkumgebungen einbinden.

Das Flaggschiff der Reihe ist der T634: Bis zu 43 Seiten schwärzt er pro Minute. Möglich macht das ein Druckwerk mit 500-Megahertz-Prozessor und 64 MB RAM. Ausgelegt für Druckvolumina bis zu 225000 Seiten pro Monat, schlägt der T634 mit mindestens 1599 Euro zu Buche. Wer weniger druckt und es nicht ganz so eilig hat, kommt mit dem T630 (ab 899 Euro) oder dem T632 (ab 1099 Euro) billiger weg. Die darauf basierenden Multifunktionsgeräte gibt es ab 2699 Euro.

Trotz der vielen Ankündigungen im Hardwarebereich wollen die HP-Konkurrenten aber nicht nur Drucker verkaufen. Dienstleistungen wie das Leasing von einzelnen Geräten und komplexen Systemen, seitenbezogene Abrechnung (Pay per Page) oder Outsourcing sollen Firmenkunden locken. (uk)