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27.10.2014 - 

Mit eigenem Nuclun-Chipsatz

LG stellt G3 Screen für Südkorea vor

Erst Gerücht, jetzt Realität: LG hat das erste Smartphone mit selbst entworfenem Chipsatz vorgestellt. Auf dem nicht Odin, sondern Nuclun getauften Chip ist ein Prozessor mit acht Kernen verlötet und ganz getreu dem Namen kommt das G3 Screen mit besonders großem Bildschirm daher.
Das LG G3 Screen mit 5,9-Zoll-Display und hauseigenen Nuclun-Chipsatz.
Das LG G3 Screen mit 5,9-Zoll-Display und hauseigenen Nuclun-Chipsatz.
Foto: LG Electronics

LG steigt ins Geschäft mit mobilen Prozessoren ein. Der Hersteller hat in der Nacht von Donnerstag zu Freitag mit dem G3 Screen das erste Smartphone mit dem hauseigenen Nuclun-Chipsatz - ehemals als "Odin" bekannt - vorgestellt. Beim Prozessor-Design bedient sich LG bei ARMs big.LITTLE-Architektur, die CPU ist also mit zwei unterschiedlich leistungsstarken Vierkernen aufgebaut. Anspruchsvollere Aufgaben erledigt der Cortex-A15 mit 1,5 GHz, während ein Cortex-A7-Kernen mit 1,2 GHz für weniger fordernde Aufgaben bestellt ist. Getreu dem Heterogenous Mult Processing (HMP) kann die Anzahl der aktiven Kerne nach maximaler Leistung oder besonders energieffizienter Nutzung geregelt werden. Mit an Bord des Nuclun ist außerdem ein LTE-Modul, das nach Cat.6-Standard Downloadraten von bis zu 300 Mbit/s erlaubt. Gefertigt werden die Nuclun-Chips von TSMC, wie das Wall Street Journal erfahren konnte.

Das erste mit dem Nuclun ausgestattete Smartphone G3 Screen wird wie gestern bekannt wurde eine etwas größere und gleichzeitig reduzierte Ausgabe des aktuellen Flaggschiffs G3. Das Display ist mit 5,9 Zoll größer, löst aber nur mit Full-HD auf. Das Gerät ist einen Zentimeter länger und gute 7 Millimeter breiter als das G3 und ist mit seinen 182 Gramm noch einmal 30 Gramm schwerer. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 2 GB, der interne und per microSD-Karte erweiterbare Speicher auf 32 GB. Die Hauptkamera mit 13-Megapixel-Auflösung ist nicht nur mit Dual-LED-Blitz und Laserfokus, sondern auch mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet. Die Frontkamera löst mit 2,1 Megapixel auf. Mit 3.000 mAh ist der Akku ebenso groß wie beim G3.

Das G3 Screen ist speziell auf den südkoreanischen Markt zugeschnitten und wird hierzulande nicht erscheinen. Ob in Zukunft mit weiteren Smartphones mit Nuclun-Chip zu rechnen ist, gibt das Unternehmen nicht bekannt - denkbar ist aber, dass LG den auf den Heimatmarkt limitierten Launch erst einmal als Probelauf für den Chipsatz nutzt.

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