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02.05.2016 - 

Smartphone-Technologie

LGs neuer Fingerabdrucksensor sitzt direkt unter dem Display-Glas

LG bietet seit vergleichsweise kurzer Zeit Smartphones mit Fingerabdrucksensoren an, wie bei der Konkurrenz sind sie bei V10 und G5 im Home-Button versteckt. Nun hat der Hersteller eine Lösung vorgestellt, bei der der Sensor direkt unter dem Bildschirm sitzt.

Fingerabdrucksensoren zählen mittlerweile zur Standard-Ausstattung bei höherpreisigen Smartphones, bieten sie doch einen erheblichen Komfort gegenüber der traditionellen Passwort-Eingabe beim Entsperren des Geräts. Allerdings haben die bisherigen Lösungen auch den Nachteil, dass sie in einer dezidierten Schaltfläche untergebracht werden müssen, die vorne unter dem Bildschirm, hinten oder seitlich angebracht sind - und damit nicht immer gut ins bewährte Bedienkonzept eines Herstellers passen. LG Innotek hat nun eine neue Entwicklung vorgestellt, mit der solche Sensorflächen der Vergangenheit angehören könnten: Das Modul des neuen Fingerabdrucksensors sitzt hier nämlich direkt unter dem Display.

LGs neuer Fingerabdrucksensor sitzt direkt unter dem Display-Glas.
LGs neuer Fingerabdrucksensor sitzt direkt unter dem Display-Glas.
Foto: LG

"Unter dem Display" heißt bei der Erfindung von LG jedoch nicht, dass der Sensor unsichtbar unter dem Touchscreen-Panel verborgen ist, tatsächlich soll er in einer nur 0,03 Millimeter großen Aussparung in der Blende darunter - einem bei den meisten Smartphones ungenutzter Bereich - eingefasst sein. Dadurch, dass er direkt unter dem Glas sitzt, soll das Sensormodul wie auch der Bildschirm des Smartphones gut gegen Kratzer und je nach Design gegen eindringendes Wasser geschützt sein. Außerdem soll es besonders sicher sein, laut Hersteller erkennt der Sensor in nur 0,002 Prozent der Fälle einen anderen als den gespeicherten Fingerabdruck als richtig an - ein Vergleichswert mit anderen gängigen Sensor fehlt. Laut einem Bericht der Korea Times befindet sich LG bereits in Verhandlungen mit einigen Herstellern, schon im Laufe dieses Jahres könnten sie in ersten Geräten verbaut werden.

Qualcomm ist schon einen Schritt weiter

LG ist nicht das einzige Unternehmen, das an einer Möglichkeit arbeitet, die Sensorflächen aus dem Smartphone zu verbannen: Qualcomm hat bereits vor über einem Jahr im Zusammenhang mit der Zeroth-Plattform einen Fingerabdrucksensor präsentiert, der die Abtastung des Fingers durch Ultraschallmessung vornimmt. Er könnte damit in jedem Bereich eines Geräts untergebracht werden - auch direkt im Bildschirm - und wäre nicht weiter sichtbar. Zudem funktioniert die Erkennung auch bei feuchten Fingern.

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