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19.02.2008

Lieber IBM und HP als Bayer und VW

Europas Informatiknachwuchs zieht US-Unternehmen als potenzielle Arbeitgeber vor.

Deutsche Unternehmen haben bei europäischen Informatikstudenten einen schweren Stand. Das fand das Berliner Trendence-Institut heraus, das 11 000 Studenten aus 18 europäischen Ländern für die com-puterwoche befragte. Unter den zehn Toparbeitgebern für IT-Studenten findet sich kein einziges deutsches Unternehmen

Es dominieren die amerikanischen Konzerne, angeführt von IBM, Microsoft, Apple, Intel und AMD. Ebenfalls weit vorne liegen die Silicon-Valley-Firmen Sun, Cisco und Hewlett-Packard. Einziger Europäer ist Nokia auf Platz sechs, außerdem schaffte es Sony als asiatisches Unternehmen auf den neunten Rang. Immerhin sind fünf deutsche Firmen zwischen Platz zehn und 20 gelistet - angefangen mit Siemens (Platz 11), SAP (12) und BMW (13). Ebenfalls dabei sind Porsche (16) und die Fraunhofer-Gesellschaft. Im Ranking der 50 beliebtesten Arbeitgeber fehlen große Namen wie die Allianz, Deutsche Bank, Audi oder Bayer vollständig.

Bayer-CIO Andreas Resch führt das darauf zurück, dass sein Unternehmen vor allem als Aspirin-Hersteller bekannt ist und weniger als interessanter IT-Arbeitgeber. Auch Audi-CIO Klaus Straub weiß, dass der Autohersteller eher unter Ingenieuren als unter Informatikern als eine erste Adresse kursiert. Beide sind jedoch dabei, auch auf europäischer Ebene die Recruiting-Bemühungen an Hochschulen zu intensivieren. Ähnliche Pläne hegt auch SAP. Personal-Manager Steffen Laick relativiert aber, man werde auch künftig nicht nach dem Gießkannenprinzip das Hochschul-Marketing-Budget verpulvern, "wie das einige unserer Wettbewerber tun". (hk)