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20.04.2007

Liebherr verkauft Bagger auf Chinesisch

Das Unternehmen präsentiert Neuigkeiten und Produktdaten über mehrsprachige Websites.

Um internationale Kunden und Partner auch über das Internet gezielter ansprechen zu können, hat die Firmengruppe Liebherr ihre Website und Produktdatenverwaltung auf eine neue Basis gestellt. Das Unternehmen mit Zentrale in Bulle/Schweiz stellt unter anderem Baumaschinen und Haushaltsgeräte her und suchte nach einer Lösung, mit der sich die Angebote seiner 100 Gesellschaften umfassend, aktuell und zudem mehrsprachig online darstellen ließen.

Projektsteckbrief

Projektart: zentrales Content-Management-System und Produktdatenbank.

Branche: Fertigungsindustrie (Baumaschinen, Haushaltgeräte).

Stand heute: produktiv mit 50 Redakteuren; zusätzlich Adressverwaltung, Domain-Management und Jobbörse.

Produkte: "Reddot CMS" und CMS-Plugin für Sprachübersetzung von Reddot Solutions (Open Text), "Catxmedia" von Lindner Software & Consulting.

Herausforderung: Verwaltung Hunderter Domains mit Produktdaten und anderen Inhalten in mehreren Sprachen.

Doch zunächst musste die bisherige Infrastruktur modernisiert werden. Bis dato hatten die Unternehmensbereiche jeweils ihre eigenen Internet-Auftritte betrieben. Diese verwenden Microsoft ASP und HTML auf dem Web-Server sowie auf mehreren Access-Datenbanken zur Datenhaltung. Die Pflege der Inhalte wurde zentral koordiniert, aber manuell durch externe Dienstleister ausgeführt. So waren freigegebene Inhalte stets von einem Preview-Server auf einen Live-Server zu kopieren. Angesichts steigender Datenmengen war diese Vorgehensweise schließlich kaum praktikabel und machte die Änderungs- und Freigabeprozesse immer aufwändiger. Die Inhalte der verschiedenen Internet-Auftritte ließen sich nicht mehr aktuell halten, und die Bearbeitungskosten stiegen überproportional an.

Zentrale Verwaltung

Ziel des Projekts war daher eine Modernisierung der Internet-Infrastruktur zur Verwaltung, Bearbeitung und Freigabe aller Web-Inhalte der Liebherr Gruppe. Dabei wird das Layout über definierte Seitenvorlagen zentral vorgegeben, während die Unternehmensbereiche weiterhin für die Inhalte verantwortlich sind. Deren Bandbreite reicht von gering strukturierten Dokumenten wie Presseinformationen, Jobangeboten und Werbetexten bis hin zu hoch strukturierten und komplexen Produktbeschreibungen mit technischen Datenblättern, Bildern oder Zeichnungen. Damit trotz der Vielfalt eine redundanzfreie Pflege möglich ist, können Redakteure künftig ihre Inhalte direkt im neuen Content-Management-System (CMS) des Anbieters Reddot Solutions bearbeiten und freigeben.

Das CMS verwaltet ferner über die Produktdatenbank "Catxmedia" von Lindner Software & Consulting sämtliche Produktdaten aller Abteilungen und gestattet einen rechtebasierenden Benutzerzugriff. Die Web-Inhalte lassen sich mit Hilfe eines Zusatzmoduls in verschiedenen Sprachen und ohne Hilfe externer Dienstleister oder der IT-Abteilung publizieren. Hierzu musste das CMS durchgängig Unicode unterstützen, um Veröffentlichungen auch in Sprachen wie Chinesisch oder Russisch zu ermöglichen.

Integration von Inhalten

Ein weiteres Kriterium für Reddot war laut Liebherr die XML-basiende Programmierschnittstelle "Reddot Query Language", über die sich individuell beispielsweise Content aus anderen Systemen einbinden lässt. Mit der CMS-Infrastruktur installierte Liebherr zudem eine Reihe zusätzlicher Anwendungen. Hierzu gehören eine Adressdatenbank der Vertriebs- und Servicepartner, eine Software zur einfacheren Verwaltung der in die Hunderte gehenden Internet-Domains des Konzerns sowie ein interaktives Jobportal für Mitarbeiter und externe Bewerber.

Derzeit lassen sich die Inhalte in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und Chinesisch anzeigen. Rund 50 Redakteure aus den Fachbereichen pflegen die Darstellung. Externe Dienstleister sind bisher nicht nötig, wodurch die Kosten zurückgingen. (as)