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08.11.2004

Lieferprobleme belasten Cray

Der Supercomputerbauer senkt die Prognosen.

Mit einem Nettoverlust von 111 Millionen Dollar im dritten Quartal und reduzierten Erwartungen für das Gesamtjahr 2004 hat Cray an der Börse für Unruhe gesorgt. Der Kurs des Computerbauers fiel um rund acht Prozent nahe an den 52-Wochen-Tiefstand. Umgesetzt wurden 46 Millionen Dollar, rund ein Drittel weniger als im vergleichbaren Vorjahresquartal. Für das gesamte Jahr geht Cray von Umsätzen zwischen 155 und 165 Millionen Dollar aus. Zuvor hatte die Prognose "bis zu 200 Millionen Dollar" gelautet.

Hintergrund für die Schwächephase sind Lieferprobleme bei Komponenten. Da das Geschäft von Cray auf wenigen, dafür aber großen Vertragsabschlüssen beruht, wirken sich einzelne Ausfälle deutlich stärker in den Quartalszahlen aus als etwa bei Volumenfertigern. Insgesamt zeigte sich das Management zuversichtlich, 2005 die bisherige Umsatzprognose von 300 Millionen Dollar auch zu erreichen. Der hohe Nettoverlust im dritten Quartal resultierte zum großen Teil aus einer steuerlichen Sonderbelastung. (ajf)