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01.09.1995

Lieferverzoegerungen wahrscheinlich Apple praesentiert endlich die Powerbooks mit Power-PC-CPU

MUENCHEN (CW) - Kurz nach der Vorstellung der neuen Power-PC- Desktop-Rechner auf der Bostoner "Macworld Expo" praesentiert Apple nun die neue Powerbook-Kollektion.

Zur Auswahl stehen vier Notebooks aus der Serie "5000", die mit dem Power-PC 603e bei 100 oder 117 Megahertz Taktfrequenz arbeiten, zwei Low-end-Notebooks mit 68040-CPU (66 Megahertz) von Motorola sowie das Subnotebook "2300c" ebenfalls mit dem 603e- Chip, aber einer Taktrate von 80 Megahertz.

Die 5000er Serie soll in der Leistung, so das erklaerte Ziel von Apple, Tragbaren mit dem 90-Megahertz-Pentium zumindest gleichkommen. Die Standardkonfiguration umfasst einen Infrarot- Port, eine PCMCIA-Schnittstelle vom Typ III und ein Floppy- Laufwerk, das bei Bedarf gegen ein anderes Speichermedium ausgetauscht werden kann. Apple wollte dafuer urspruenglich ein spezielles CD-ROM-Laufwerk als Option anbieten. Nach Informationen der CW-Schwesterpublikation "Infoworld" konnten die technischen Probleme des Laufwerks, das schmaeler ist als Standardausfuehrungen, allerdings nicht termingerecht beseitigt werden. Noch in diesem Jahr soll aber ein Upgrade moeglich sein.

Diese Zeitverzoegerung ist nicht die einzige, die die Apple- Gemeinde durchleiden muss, die schon in diesem Fruehjahr mit den Power-PC-Powerbooks rechnete. Und nun, da sie endlich zu bestaunen sind, scheint die Spindler-Company fruehestens Mitte November die benoetigten Stueckzahlen fertigen zu koennen. Nach Angaben der "Infoworld" will der Hersteller dem Problem begegnen, indem nach einer Art "Build-to-order-Strategie" zunaechst die populaersten Konfigurationen der modular aufgebauten Kleinrechner gefertigt werden sollen.

Zu waehlen ist zwischen Aktiv- oder Passiv-Matrix-Bildschirmen mit 9,5 oder 10,4 Zoll Diagonale, Festplatten mit 500 MB oder 1 GB und Hauptspeichergoessen zwischen 8 und 32 MB. Die Preise fuer die vier Rechner aus der 5000-Serie sollen zwischen 2000 und 7000 Dollar liegen. Das Subnotebook wird mit rund 3500 Dollar veranschlagt. Unter der 2000-Dollar-Grenze duerften sich die zwei Powerbooks aus der "100"-Serie bewegen, die mit dem 68040-Chip arbeiten. Fuer solche Tragbare bietet Apple eine Upgrade-Karte an, die mit dem 603e (100 Megahertz) bestueckt ist und weniger als 1000 Dollar kosten soll.