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Linde-CEO: Sehen uns bei Airgas-Übernahmekampf in Beobachterrolle

04.05.2010
MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde sieht sich bei dem Übernahmekampf um den US-Gaseanbieter Airgas lediglich in einer Beobachterrolle. Der zweitgrößte US-Gaseanbieter Air Products hat bekanntlich ein feindliches Übernahmeangebot für den US-Wettbewerber von 60 USD je Aktie vorgelegt. "Wir gehen als Beobachter davon aus, dass das Angebot noch sehr viel höher gehen wird", sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Reitzle am Dienstag auf der Hauptversammlung von Linde. Das würde bedeuten, dass das eine sehr teure Akquisition wäre. Airgas sei ein Unternehmen, dass nur in den USA und dort im relativ wenig profitablen Flaschengasgeschäft tätig sei, meinte der Manager.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Gase- und Anlagenbaukonzern Linde sieht sich bei dem Übernahmekampf um den US-Gaseanbieter Airgas lediglich in einer Beobachterrolle. Der zweitgrößte US-Gaseanbieter Air Products hat bekanntlich ein feindliches Übernahmeangebot für den US-Wettbewerber von 60 USD je Aktie vorgelegt. "Wir gehen als Beobachter davon aus, dass das Angebot noch sehr viel höher gehen wird", sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Reitzle am Dienstag auf der Hauptversammlung von Linde. Das würde bedeuten, dass das eine sehr teure Akquisition wäre. Airgas sei ein Unternehmen, dass nur in den USA und dort im relativ wenig profitablen Flaschengasgeschäft tätig sei, meinte der Manager.

"Ein Preis der jetzt diskutiert und womöglich dann noch nach oben geht für ein traditionelles Geschäft mit relativ niedrigen Margen ist aus unserer Sicht überbezahlt", sagte Reitzle. "Wir glauben, dass wenn wir das Angebot für Airgas gemacht hätten, uns der Kapitalmarkt erheblich kritisiert hätte", ergänzte er. Das Unternehmen habe sich daher bei dieser feindlichen Übernahme auf den Beobachterstatus zurückgezogen. "Wir fühlen uns in der Rolle wohl und wollen daran erstmal auch nichts ändern", sagte der Manager. Bei Akquisitionszielen konzentriere sich Linde auf kleine und mittelgroße Objekte beispielsweise in China und Indien. "Das ist die viel klügere Strategie, jede Gelegenheit wahrzunehmen, lokal unser Portfolio zu optimieren, denn das stabilisiert unser Geschäft nachhaltig", sagte Reitzle. Deswegen sei derzeit die Strategie bis auf weiteres, lieber kleinere und mittlere Akquisitionen zu tätigen und eine Verbesserung des organischen Wachstums anzustreben, anstatt in einer Zeit in der man nicht wisse wie stabil und nachhaltig die wirtschaftliche Entwicklung sei, ein Riesenenagagement einzugehen.

Webseite: www.linde.com - Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113, heide.oberhauser@dowjones.com DJG/hoa/kla Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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