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Rückblende


28.11.2003 - 

Linsen statt Spätzle

Die vergangene Woche war wieder einmal eine typische "Indien-Woche". AT&T Wireless will Berichten zufolge rund zehn Prozent der Belegschaft in den USA abbauen - eine Verlagerung der Aufgaben nach Indien wird diskutiert. Cognos ist ab sofort Partner der indischen Firmen I-Gate und Tata Consultancy Services; EMC will rund 100 Millionen Dollar am Standort Bangalore investieren, um die Softwareabteilung und den Kundendienst zu stärken. SAP schließlich plant, die Zahl der Mitarbeiter in ihrer dortigen Tochtergesellschaft bis Ende 2004 auf mehr als 1500 Beschäftigte zu verdoppeln.

Heimische Anwender stehen der Auslagerung nach Indien skeptischer gegenüber. Neben den oft kolportierten Kommunikations- und Mentalitätsbarrieren sind viele Fragen noch nicht geklärt: Wie soll sich der Übergang gestalten, welche Partner kommen überhaupt in Betracht, wo lauern Stolperfallen im Kleingedruckten? Auch sind die Aufwendungen für den Umstieg sowie eventuelle Entlassungen eine diffuse Größe in den Planungen. Auf einer Fachkonferenz wurde gemutmaßt, dass sich die versteckten Kosten im Vertragswerk auf weitere 15 bis 57 Prozent der eigentlichen Summe belaufen können. Hinzu kommt, dass es immer noch Anwender gibt, die ihre internen IT-Aufwendungen gar nicht aufschlüsseln - also nicht einmal wissen, ob und wieviel sie sparen. Wer nach Indien will, muss offensichtlich damit rechnen, ganz woanders zu landen. (ajf)