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02.04.2004 - 

Anwender wollen niedrigere Kosten und mehr Flexibilität

Linux drängt Unix aus den IT-Zentren

MÜNCHEN (wh) - Die Ära der klassischen Unix-Derivate geht zu Ende. Immer mehr Unternehmen migrieren Kernbereiche ihrer IT auf Linux. Anwender versprechen sich von einem Umstieg in erster Linie Einsparungen, aber auch mehr Flexibilität und Herstellerunabhängigkeit.

"Für Linux sprechen ganz klar Kostengründe", sagt Jürgen Brombacher, Leiter Planung Unix-Systeme beim IZB Informatik-Zentrum in Aschheim. Der IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe ist gerade dabei, drei Oracle-Datenbanken auf einen zentralen Server unter dem Open-Source-Betriebssystem zu konsolidieren. Die Bayern schieben damit auch einen Server unter IBMs Unix-Derivat AIX aufs Abstellgleis.

Das IZB ist kein Einzelfall. "Im vierten Quartal 2003 hat Linux den Durchbruch in den Unternehmen geschafft", konstatieren die Marktforscher von IDC. "Was mit Web-Servern angefangen hat", so Analystin Jean Bozman, "geht nun in Richtung Hochleistungs-Computing und Unternehmensanwendungen."

Helge Deller, Development Manager bei der Walldorfer SAP AG, bestätigt diese Einschätzung: Seit 1999 habe sich die Zahl der installierten SAP-Anwendungen unter Linux jährlich verdoppelt. In den Zahlen schlage sich der deutliche Trend nieder, "dass Unternehmen nicht nur in Deutschland von proprietären Unix-Servern auf Linux migrieren". (Ausführlicher Bericht auf Seite 14.)