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25.02.2000 - 

Große Verbreitung, aber geringe Umsätze

Linux erobert 25 Prozent vom Server-Markt

MÜNCHEN (CW) - Linux konnte im vergangenen Jahr laut einer IDC-Studie 25 Prozent Marktanteil bei den Server-Betriebssystemen erringen. Vom Umsatz her gesehen spielt es aber erwartungsgemäß eine sehr geringe Rolle.

Marktführer war auch 1999 Microsofts Windows NT mit 38 Prozent Anteil am Gesamtverkauf, Novell erreichte 19 Prozent. Die verschiedenen Unix-Derivate brachten es zusammen auf einen Marktanteil von 15 Prozent. IDC-Analyst Dan Kusnetzky warnte allerdings davor, diesen Zahlen allzu große Bedeutung beizumessen. Alle Server-Systeme würden derzeit stark zulegen, einzig das überdurchschnittliche Wachstum von Linux sei bemerkenswert.

Auf dem Unix-Markt gilt zudem die Besonderheit, dass mit deutlich weniger Maschinen ein deutlich höherer Umsatz als im Durchschnitt erzielt wird. Schwierigkeiten haben die Analysten bei der Ermittlung der Linux-Installationen. Manche Anwender kaufen eine Kopie, um sie auf mehreren Rechnern zu installieren. Andererseits ist zu beobachten, dass viele Anwender mehrere Distributionen erwerben, um sie zu testen und am Ende nur eine zu installieren. IDC schätzt die weltweiten Umsätze bei Linux-Distributionen 1999 auf relativ geringe 63 Millionen Dollar. Die Marktforscher rechnen damit, dass im Jahr 2003 Windows 2000 und nicht Linux das dominierende Server-System sein wird. Auch auf dem Desktop sollen bis dahin die Windows-Systeme ihren jetzigen Marktanteil von zusammen 88 Prozent halten können.