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07.01.2000

Linux-Firma Red Hat schreibt rote Zahlen

MÜNCHEN (CW) - Der amerikanische Linux-Distributor Red Hat hat das dritte Finanzquartal 1999 mit Verlusten abgeschlossen. Gleichzeitig gab die Firma bekannt, ihre bestehenden Aktien zu splitten und neue Anteile ausgeben zu wollen.

Der Nettoverlust im dritten Quartal (Ende: 30. November) belief sich auf 3,6 Millionen Dollar oder fünf Cent je Anteilschein. Die Analysten der Wallstreet hatten für das Unternehmen aus North Carolina ein Minus von vier Cent prognostiziert. Im Gegenzug zum Fehlbetrag stiegen die Umsätze von 3,3 Millionen Dollar im Vorjahr um 63 Prozent auf 5,4 Millionen Dollar. Damals hatte Red Hat noch 120000 Dollar Nettogewinn verbuchen können.

Gleichzeitig mit dem Ergebnis kündigte die Linux-Company an, ihre Aktien im Verhältnis zwei zu eins zu splitten. Darüber hinaus will Red Hat, das einen Großteil seiner Umsätze mit Dienstleistungen rund um das Open-Source-Betriebssystem erzielt, eine zweite Tranche von Anteilscheinen an den Markt bringen. Der Aktienkurs des Unternehmens kletterte am Tag der Ankündigung um 15 auf knapp 270 Dollar. Damit betrug die Marktkapitalisierung von Red Hat mehr als 18 Milliarden Dollar.