Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.12.2005

Linux ist out …

… aber nur als Thema für emotionsgeladene Diskussionen. Derzeit wird das quelloffene System zur Basis für unternehmenskritische Anwendungen. Die Zahl der Linux-fähigen Applikationen ist so groß, dass sie kaum noch wachsen kann. Was fehlt, sind einzelne Anwendungen, die in bestimmten Branchen eine überragende Bedeutung haben. "Catia" im Maschinenbau ist ein Beispiel. Und es fehlen Linux-Schnittstellen zu wichtigen Anwendungen, beispielsweise für die Datev. Aber solche Lücken dürften in naher Zukunft geschlossen sein.

Die Anwender interessieren sich über Linux hinaus für andere quelloffene Programme, um Kostenvorteile in puncto Lizenzen mitzunehmen und per Verfügbarkeit der Quellcodes herstellerunabhängig zu werden. Doch die Auswahl aus zigtausenden Projekten ist schwer, die Interoperabilität verschiedener Versionen nur mit großem Aufwand zu überprüfen. An dieser Stelle werden Dienstleister wichtig, die für bestimmte Anwenderbedürfnisse komplette, getestete Open-Source-Software-Stacks zusammenstellen und so ihren Kunden schnell zu funktionierenden Linux-basierenden Umgebungen verhelfen.

In diesem Rahmen tut sich für Dienstleister gleich eine weitere "Business Opportunity" auf: Linux erhöht die Systemvielfalt in den Rechenzentren. Die Integration der neuen Umgebungen, ihre Interoperabilität mit anderen Systemwelten, vor allem mit Microsoft- und Unix-Servern, ist eine Herausforderung, die zahllose Anwender erst noch meistern müssen. (ls)