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12.05.2000 - 

Entlassungen statt Börsengang

Linuxcare kämpft mit einer bedrohlichen Krise

MÜNCHEN (CW/IDG) - Noch im März war der amerikanische Linux-Dienstleister optimistisch und erwartete sich vom nahen Börsengang einen Erlös von 56 Millionen Dollar. Mittlerweile ist der IPO abgeblasen, und die ersten Mitarbeiter werden entlassen.

Ursprünglich beurteilten die Analysten Linuxcare als einen der stärkeren Player im amerikanischen Open-Source-Markt, da er nicht nur Software, sondern auch Services anbietet. Mittlerweile sehen sie nur noch schwarz. "Linuxcare wird entweder aufgekauft oder geht bankrott", lautete das vernichtende Urteil von Jeff Hirschkorn, Analyst bei IPO.com Inc.

In der Tat steckt Linuxcare nach dem überraschenden Ausstieg von Chief Executive Officer (CEO) Fernand Serrat in der Krise. Aufgrund der Führungslosigkeit und der "prekären Marktsituation ist es das Beste, den Börsengang abzubrechen", so eine Sprecherin.

Mit einem Jahresumsatz von 1,5 Millionen Dollar und einem Verlust von 21,3 Millionen Dollar ist Linuxcare hochdefizitär. Um Kosten zu senken, soll ein Teil der 130 Mitarbeiter entlassen werden.