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18.08.2006

LinuxWorld: Xensource bringt sein erstes Produkt auf den Markt

Ab der kommenden Woche vertreibt Xensource seine Virtualisierungslösung "Xen Enterprise".

Das kündigte Chief Executive Officer (CEO) Peter Levine auf der Kongressmesse LinuxWorld in San Francisco an. "Xen Enterprise ist startklar. Wir glauben, dass es jede Menge Bedarf dafür gibt", sagte Levine. Er zitiert aus einer Studie von TWP Research, dass trotz allen Presserummels um das Thema Virtualisierung derzeit nur rund sechs Prozent aller Server solche Technik nutzten - blieben also noch 94 Prozent als potenzielle Kundschaft.

Den Weg in den Markt habe dankenswerterweise bereits die EMC-Tochter VMware geebnet, sagte Levine. "VMware hat bei der Erziehung des Markts einen großartigen Job gemacht", freute sich der Xensource-Chef. "Als Start-up müssen wir jetzt nicht mehr herumlaufen und erzählen, Virtualisierung ist wichtig wegen diesem oder jenem. VMware hat das bereits erledigt."

Allerdings werden wohl die wenigsten Kunden Xen Enterprise direkt vom Hersteller kaufen, auch wenn dieser in Nordamerika und Europa einen zweischichtigen Vertriebskanal aufgesetzt und Distributoren gewonnen hat. Sowohl Novell/Suse als auch Red Hat werden die Open-Source-Software mit ihren Linux-Versionen für den Unternehmenseinsatz ausliefern - Novell tut das bereits, Red Hat zieht gegen Ende des Jahres nach. Der Xen-Hypervisor unterstützt allerdings auch Windows.

Entgegen seiner früheren Strategie will Xensource übrigens keine Management-Produkte für seine Virtualisierungssoftware anbieten, sondern dieses Feld lieber Drittanbietern überlassen. "Wir haben keine Agenda für Management-Tools", sagte Levine. "Als Plattformanbieter sollten wir andere ermuntern, auf unserer Infrastruktur aufzusetzen."

Für die Zukunft plant Xensource dafür so genannte Extension Packs, mit denen die Fähigkeiten des quelloffenen Hypervisors für bestimmte Betriebssysteme ausgebaut werden sollen. "Wir werden Erweiterungspakete bauen, um Xen in Red Hat, Novell und Solaris zu erweitern", erklärte Levine.

Sein Chief Technology Officer Simon Crosby ergänzte, zwei Ideen für solche Extension Packs seien Storage-Virtualisierung, um virtuellen Maschinen die Anbindung an Speichersubsysteme zu erleichtern, sowie High Availability, bei der eine virtuelle Maschine als Ersatz für eine andere einspringe, falls diese abstürze. (tc)

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