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07.10.1994

Lizenzabkommen fuer DOE geschlossen Bei verteilten Objekten setzt SNI jetzt auf Sunsoft-Technik

FRANKFURT/M. (qua) - Die Siemens-Nixdorf Informationssysteme AG (SNI), Muenchen, hat das "Distributed Object Environment" (DOE) der Sunsoft Inc., Mountain View, Kalifornien, lizenziert. Eigenen Angaben zufolge will SNI die Interoperabilitaet von verteilten Objekten unter Sinix und Solaris ermoeglichen.

Auf der diesjaehrigen Object World Germany zeigte SNI Loesungen auf der Basis des DOE-Konkurrenzprodukts "Orbix" von Iona Technologies. Fuers erste wollen die Muenchner ihren Kunden auch weiterhin den Object Request Broker des irischen Unternehmens ans Herz legen - zumindest solange, wie die DOE-Technik noch nicht als Produkt verfuegbar ist. Laut Christian Ammon, als Projekt-Manager im Bereich objektorientierte Technologie engagiert, gehen die Anwender damit kaum ein Risiko ein. Sunsoft hat sich nicht nur finanziell an Iona beteiligt, sondern auch gemeinsam mit den Iren dafuer gesorgt, dass DOE- und Orbix-Anwendungen Objekte miteinander teilen koennen.

Ueber das Lizenzabkommen hinaus wollen SNI und Sunsoft kuenftig staerker zusammenarbeiten, um die Software-Unterstuetzung fuer Systeme mit verteilten Objekten zu verbessern. In diesem Rahmen zieht SNI auch in Erwaegung, die bereits fuer Solaris adaptierte Entwicklungsumgebung Open Step von Next zu lizenzieren.

Zunaechst aber soll DOE, urspruenglich fuer die Integration in Solaris entwickelt, auch fuer die Unix-Systeme von SNI angepasst werden. Im Rahmen dieser Portierung will SNI darueber hinaus die Funktionalitaet der Sunsoft-Technik dahingehend erweitern, dass DOE innerhalb des von der Open Software Foundation definierten Distributed Computing Environment (DCE) einsetzbar wird.

Wie die Bayern weiter mitteilen, werden sie die von Sunsoft uebernommene Technik in ihren Architekturrahmen Open Systems Direction (OSD) einpassen. Dieses Konzept zielt auf unternehmensweite Client-Server-Systeme, die sowohl die hauseigenen BS2000-Mainframes als auch Sinix-Workstations und Windows-PCs einschliessen.