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Lizenzen, Vertriebsabkommen

27.05.1983

Die Deutsche Eurotech GmbH Meerbusch/Düsseldorf, hat die noch während der Hannover-Messe '83 begonnenen Verhandlungen mit der Onyx Computer GmbH, Frankfurt erfolgreich abgeschlossen: Ab sofort treten beide Unternehmen in gemeinsamer Verantwortung auf dem deutschen Markt auf. Dadurch ist die Deutsche Eurotech alleiniger Distributor der Onyx-Produktpalette in der Bundesrepublik Deutschland.

NEC, Tokio, und SMC (Standard Microsystems Corp.), Hauppauge, New York, gaben den Abschluß eines gegenseitigen Lizenz- und Secound-Source-Abkommens bekannt. Gegenstand des Technologieabkommens ist der weltweite, nicht exklusive Lizenzaustausch von Patenten beider Unternehmen im Bereich der Halbleitertechnik. Gleichzeitig wurde ein Technologietransfer vereinbart, um SMC zu ermöglichen, als Zweitlieferant für eine Reihe von MOS/VLSI-Komponenten für Mikroprozessor- und Mikrocomputerprodukte von NEC tätig zu werden.

Der US-Elektrokonzern American Telephone and Telegraph Co. (ATT) will jetzt auch stärker im europäischen Markt aktiv werden. Nach Angaben eines ATT-Sprechers steht der Konzern gegenwärtig in aussichtsreichen Verhandlungen mit Philips über ein Joint-Venture für die Produktion und den Betrieb moderner elektronischer Vermittlungsanlagen, die voraussichtlich noch in diesem Monat abgeschlossen werden. Noch im Herbst soll dann als erstes Gemeinschaftsprodukt eine elektronische Digital-Vermittlungsanlage für den Einsatz im Postwesen in einem der europäischen Philips-Werke gefertigt werden. Letztlich gehe es dabei um eine Kombination der fortgeschrittenen AT&T-Technologie in diesem Bereich mit den Vertriebs- und Verfahrensaktivitäten von Philips.

Ein Joint-venture, das vorwiegend für den Vertrieb von Computern zuständig sein wird, hat die japanische Burroughs-Tochter Burroughs Co zusammen mit Japan Information Processing Service Co gegründet. Wie die Burroughs-Tochter in Tokio weiter mitteilte, wird Japan Softec Co mit einem Grundkapital von 25 Millionen Yen ausgestattet.

Pdv Systeme. Dr. Kipping & Steenbock oHG. und der US-Hersteller von Magnetbandsystemen. Digi Data Corporation, haben einen Distributor-Vertrag unterzeichnet. Pdv Systeme vertreibt nun Digi-Data-Produkte in der Bundesrepublik.

Xerox Corporation und Spectra-Physics, Inc. haben im Rahmen einer Joint-venture die Spectra-Physics Diode Laboratories, Inc., gegründet. Aufgabe dieses neuen Unternehmens wird die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Laserdioden, Laserbauelementen auf Halbleiterbasis, lichtemittierenden Dioden und einer Reihe anderer auf Halbleiterbasis hergestellter Bauelemente sein.

Den Vertrieb und Service der Tandon-Produkte - Mikro-, Mini- und 8-Zoll-Floppy-Laufwerke sowie Winchester-Drives - für das Postleitzahlgebiet 8 hat die Inca Systeme, Aschheim bei München, übernommen. Als Systemhaus bietet Inca neben Laufwerken auch komplette Speichersysteme im Tischgehäuse oder 19-Zoll-Einschub mit Stromversorgung sowie Interfaces zu unterschiedlichen Rechnern.

Ein Joint-venture, das Fujitsu Erfahrungen in der Software-Entwicklung mit dem Marketing von Matsuhita zusammenbringen soll, wollen Matsuhita Electric Industrial Co und Fujitsu Ltd. gründen. MF Information Systems Co, so der Name des neuen Unternehmens, soll mit einem Grundkapital von 30 Millionen Yen ausgestattet werden und ab Mitte August den Betrieb aufnehmen, teilte ein Sprecher für Matsuhita mit. Computer und Peripheriegeräte sollen auf dem japanischen Markt vertrieben werden. Nach den derzeitigen Planungen werde sich MF Information nicht auf ausländischen Märkten bestätigen, erklärte der Sprecher weiter.

Das erste US-chinesische Joint-venture im Bereich der Computertechnologie hat in Peking den Betrieb aufgenommen. Sperry Corp. hat zusammen mit einem chinesischen Partnerunternehmen ein Computertechnologie-Zentrum eröffnet. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua weiter berichtet, hat Sperry einen Rechner zur Verfügung gestellt und kostenlos 15 Programmierer ausgebildet.

IBM Personal Computer wird Safeguard Business Systems Inc. in den USA vertreiben. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben eine entsprechende Erlaubnis von IBM erhalten. Daneben will Safeguard selbst entwickelte, auf die IBM-Rechner zugeschnittene Software anbieten. Safeguard hat sich ferner an P.C.M. - S.A., einem Unternehmen mit Sitz in Paris, beteiligt - der andere Partner an P.C.M. ist PCM Fidus. Das neue Unternehmen wird in Frankreich Rechnersysteme für den Bürobetrieb anbieten.