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14.10.1994

Lizenzkategorien auf drei Gruppen beschraenkt Digital-Updates stehen ganz im Zeichen der Systemintegration

MUENCHEN (CW/IDG) - Einen Ausweg aus der Absatzmisere erhofft sich Digital Equipment unter anderem von weitergehenden Integrationskonzepten. In den Bereichen Groupware und Datenbank- Gateways sollen sich die Produkt-Updates des Unternehmens fuer den Einsatz in heterogenen Client-Server-Umgebungen oeffnen. Darueber hinaus ist vor wenigen Tagen eine einfachere dreiklassige Lizenzregelung in Kraft getreten.

Beschlossene Sache bei DEC ist das Bundling der hauseigenen Groupware "Linkworks" mit Datenbank-Management-Produkten von Computer Associates (Ingres) und Oracle.

Linkworks ist als Rahmensoftware konzipiert, die Komponenten fuer das Dokumenten-Management sowie Sicherheits- und Workflow- Funktionen in neue oder bestehende Anwendungen einbindet. Die nun zusammen mit den DBMS geschnuerten Pakete werden weltweit ueber Digitals Vertriebspartner verkauft. Vorteile durch die Bundlings sollen sich aus der vereinfachten Installation von Linkworks- Loesungen ergeben. Ausserdem liegen die Kosten fuer eine derartige Kombination 44 Prozent unter dem Preis, der fuer den getrennten Erwerb von Linkworks und der jeweiligen Datenbank bezahlt werden muesste.

Darueber hinaus hat DEC die Client-Plattformen fuer Linkworks erweitert. Neben Windows, Macintosh, OS/2, OSF/1 und Ultrix werden nun auch Motif-Umgebungen von HP, IBM und Sun sowie Windows NT auf Alpha- und Intel-Rechnern unterstuetzt. Als dritte Neuerung hat DEC die Verfuegbarkeit einer Entwicklungsumgebung fuer Linkworks bekanntgegeben, die eine Programmierung von Groupware-Anwendungen ermoeglicht. Mit Hilfe des Software Developer Kits (SDK) lassen sich Linkworks-Objekte zu einer Applikation zusammenstellen, deren Ablaeufe ueber eine Basic-aehnliche Skriptsprache oder ueber OLE- faehige Sprachen wie Visual Basic beziehungsweise Excel-Makros gesteuert werden.

Im Bereich Datenbanken wurde die Framework-Software

"Accessworks" um die drei neuen "DB Integrator Gateways V 3.1" ergaenzt. Das Gateway fuer das Zugriffs-Tool "Sequelink" erweitert den Schreib- und Lesezugriff auf eine ganze Reihe von Datenbanken, darunter AS/400, Ingres, Informix, Interbase und Progress. Bis Dezember ist die schrittweise Auslieferung des Gateways fuer die drei Systemumgebungen OSF/1 sowie Open VMS fuer VAX- und Alpha- Systeme geplant.

Ab sofort verfuegbar fuer diese Plattformen ist die EDA/SQL- Schnittstelle, die den Lesezugriff auf ueber 50 Datenbanken via EDA/SQL von Information Builder ermoeglicht. Das dritte Gateway laeuft unter dem Zusatz "PC Data" und soll bis Dezember fertiggestellt sein. Diese Variante gestattet es, unter OSF/1, in Datenbanken wie Dbase, Paradox und Access oder in Spreadsheets wie Excel zu lesen.

Bei den Softwarelizenzen hat DEC vor wenigen Tagen die 22 VAX- und sechs Alpha-Preiskategorien durch jeweils drei Systemklassen ersetzt. Der Einfachheit halber wird es kuenftig nur noch Lizenzklassen fuer Arbeitsgruppen einschliesslich Einstiegs-Server, fuer die Abteilungsebene und fuer das Gesamtunternehmen geben. Dabei soll der Anwender dieselbe Lizenz auf einer breiten Palette von Systemen verwenden duerfen.